# International findings on sex education: a 15-year review (English version)

**Authors:** Katherine Watson, Volker Schmidt-Cox, Johanna Marquardt

PMC · DOI: 10.1007/s00103-026-04219-5 · 2026-03-24

## TL;DR

This review summarizes 15 years of research on comprehensive sexuality education in Europe, highlighting its benefits and evolving themes.

## Contribution

The study provides an updated evidence-based overview of CSE in Europe and identifies new thematic developments since 2010.

## Key findings

- CSE positively impacts social-emotional learning, healthy relationships, gender equality, and violence prevention.
- There is a growing emphasis on rights-based, inclusive, and diversity-sensitive approaches in CSE.
- Digital environments and societal resistance are increasingly recognized as important factors in CSE.

## Abstract

Umfassende Sexualaufklärung (Comprehensive Sexuality Education, CSE) ist zentral für die gesunde Entwicklung junger Menschen, die Förderung gesunder Beziehungen und Geschlechtergerechtigkeit. Seit der Veröffentlichung der WHO-Standards 2010 wurde die Evidenzbasis deutlich erweitert und neue Diskurse haben an Bedeutung gewonnen. Ziel dieser Arbeit sind ein systematischer Überblick über die seit 2010 publizierte Evidenz zu schulischer CSE in Europa sowie die Identifikation neuer thematischer Entwicklungen.

Im Rahmen des Scoping-Reviews erfolgten strukturierte Literaturrecherchen in PubMed, Google Scholar sowie in der Fachzeitschrift Sex Education. Die Suchbegriffe kombinierten Varianten von „comprehensive sexuality education“, „sex education“, „school-based“, „adolescence“, „sexual development“ und „Europe“ sowie Begriffe zur kindlichen und jugendlichen sexuellen Entwicklung. Der Suchzeitraum umfasste den 01.01.2010 bis 25.02.2025. Zur Stärkung der europäischen Repräsentation wurden ergänzend Expertinnen und Experten konsultiert. Es folgten Screening, Evidenzerfassung und Validierung der Synthese.

Die Evidenz belegt positive Effekte von CSE auf sozialemotionales Lernen, gesunde Beziehungen, Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltprävention. Zunehmend betont werden rechtsbasierte, inklusive und diversitätssensible Ansätze sowie die Berücksichtigung digitaler Lebenswelten. Gleichzeitig zeigen sich wachsende gesellschaftliche Widerstände.

Die Analyse verdeutlicht eine inhaltliche Weiterentwicklung von CSE, die bei der Überarbeitung der Standards evidenzbasiert berücksichtigt werden sollte, um Aktualität und Relevanz im europäischen Kontext sicherzustellen.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-026-04219-5) enthalten.

## Full-text entities

- **Genes:** CSE [NCBI Gene 1433], TAT (tyrosine aminotransferase) [NCBI Gene 6898]
- **Diseases:** STIs (MESH:D012749)
- **Chemicals:** 1- bis 6-Jahrigen (-)
- **Species:** Human immunodeficiency virus 1 (no rank) [taxon 11676], Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC13043613