# Sexual refusal competence as a key factor for the sexual health of trans and non-binary people in Germany—quantitative results from a participatory cross-sectional survey

**Authors:** Kathleen Pöge, Michael Brandl, Manuel Ricardo Garcia, Alexander Hahne, Jonas Hamm, Silvia Rentzsch, Christoph Schuler, Chris Spurgat, Uwe Koppe, Né Fink, Né Fink, Heinz-Jürgen Voss

PMC · DOI: 10.1007/s00103-026-04216-8 · 2026-03-13

## TL;DR

This study shows that the ability to refuse unwanted sex is linked to better sexual health and well-being among trans and non-binary people in Germany.

## Contribution

The paper provides the first quantitative data on sexual refusal competence among trans and non-binary individuals in Germany.

## Key findings

- 67.7% of participants reported high sexual refusal competence, which was associated with greater sexual satisfaction.
- High refusal competence was linked to affirming life conditions, such as living in one’s identified gender and social inclusion.
- Lower refusal competence was associated with depression, anxiety, and experiences of rejection or violence.

## Abstract

Sexuelle Ablehnungskompetenz – die Fähigkeit, unerwünschte sexuelle Handlungen abzulehnen – ist zentral für sexuelle Gesundheit und Selbstbestimmung. Für trans und nicht-binäre Menschen in Deutschland liegen bislang kaum quantitative Daten vor.

Grundlage ist die partizipative Querschnittsstudie „Sexuelle Gesundheit in trans und nicht-binären Communitys“ (TASG). Die Online-Befragung erfolgte von März bis Juli 2022. In der hier durchgeführten Auswertung wurden in Deutschland lebende, mindestens 18-jährige, sexuell aktive Personen, die sich als trans und/oder nicht-binär identifizierten, eingeschlossen. Es erfolgte eine quantitative Auswertung.

Von den insgesamt 1421 Teilnehmenden stimmten 67,7 % „eher“ bis „voll“ der Aussage zu, dass es ihnen leichtfalle, „Nein“ zu unerwünschtem Sex zu sagen (hohe Ablehnungskompetenz). Diese Personen berichteten häufiger eine höhere sexuelle Zufriedenheit. Darüber hinaus war eine hohe Ablehnungskompetenz mit affirmativen, d. h. die eigene geschlechtliche Identität bestätigenden und unterstützenden Lebensbedingungen assoziiert – etwa dem Leben im Identitätsgeschlecht, Zufriedenheit mit dem eigenen Körper, Respekt gegenüber der eigenen geschlechtlichen Identität und sozialer Einbindung. Negative Zusammenhänge zeigten sich mit depressiven und Angstsymptomen, internalisierter Transnegativität, Gewalterfahrungen, Zurückweisungen durch Sexualpartner*innen und dem Gefühl, die eigene geschlechtliche Identität beweisen zu müssen.

Sexuelle Ablehnungskompetenz ist nicht nur individuell bedingt, sondern mit sozialen, körperbezogenen und psychischen Faktoren verknüpft. Gesundheitsförderung und Sexualpädagogik sollten daher trans- und nicht-binäraffirmative sowie partizipative Ansätze verfolgen.

## Full-text entities

- **Diseases:** HIV (MESH:D015658), Depressive Symptome (MESH:D003866), Stress (MESH:D000079225), anxiety (MESH:D001007)
- **Chemicals:** Anteil (-)
- **Species:** Human immunodeficiency virus 1 (no rank) [taxon 11676]

## Figures

3 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC13043551/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC13043551