# Infectious bacterial symphysitis (purulent infection of the pubic symphysis) in a urological setting—a descriptive study and treatment algorithm

**Authors:** F.-J. Dally, M. A. Rupp Pardos, D. Buergy, F. Giordano, N. Westhoff, S. Gravius, U. Obertacke, F. Bludau

PMC · DOI: 10.1007/s00120-025-02715-1 · 2025-10-30

## TL;DR

This paper describes a rare but serious infection of the pubic symphysis that can occur after urological treatments and proposes a treatment algorithm.

## Contribution

The study presents one of the largest urological cohorts of post-therapeutic infectious bacterial symphysitis and introduces a treatment algorithm.

## Key findings

- 24 out of 25 patients had malignancies, primarily prostate or urothelial cancers.
- Fistulas were present in 56% of cases, most commonly between the bladder and symphysis.
- 44% of patients were treated conservatively, while 56% required complex surgical interventions.

## Abstract

Eine infektiöse bakterielle Symphysitis (IBS) ist ein schwerwiegendes Krankheitsbild der Symphyse und der parasymphysären Strukturen. Nach einem operativen Eingriff, einer Intervention am unteren Harntrakt oder einer Bestrahlung im kleinen Becken kann sich eine IBS entwickeln.

Wir berichten über eine der größten urologischen Kohorten mit posttherapeutischer IBS, mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit für dieses schwere Krankheitsbild zu erhöhen und die Diagnostik und Therapie darzustellen.

Wir führten eine deskriptive, retrospektive Datenauswertung an einer Universitätsklinik über die Jahre 2018–2022 durch. 25 Patienten wurden wegen urologischer Grunderkrankungen behandelt und sind Bestand dieser Analyse.

Bei 25 Patienten mit einer IBS wurden als Grunderkrankung 24 Malignome nachgewiesen, 19/24 (79 %) Prostatakarzinome und 5/24 (21 %) Urothelkarzinome. Zwei Patienten wurden wegen nicht malignomassoziierten urologischen Erkrankungen behandelt. Das durchschnittliche Intervall bis zur Diagnose einer IBS betrug 73,9 (SD ± 55,7) Monate. In 14/25 (56 %) Fällen wurden Fistelformationen nachgewiesen, am häufigsten (8/14; 57 %) zwischen Blase und Symphyse. 11/25 (44 %) der Patienten konnten konservativ therapiert werden, 14/25 (56 %) mussten teilweise komplexen, interdisziplinären, rekonstruktiven und v. a. multiplen operativen Maßnahmen zugefügt werden.

Eine IBS ist ein schweres Krankheitsbild, das im Rahmen und auch noch Jahre nach urologischen und uroonkologischen Behandlungen auftreten kann. Eine interdisziplinäre Therapie mit der Orthopädie/Unfallchirurgie sollte ebenso wie eine Versorgung in einem Zentrum mit entsprechender Erfahrung, Fallzahl und Infrastruktur stets angestrebt werden. Da die Diagnose und Therapie anspruchsvoll sind, präsentieren wir einen Algorithmus, der die Diagnostik beschreibt und anhand dessen die Therapie abgeleitet werden kann.

## Full-text entities

- **Diseases:** trauma (MESH:D014947), prostate cancer (MESH:D011471), Purulent infection of the pubic symphysis (MESH:D046548), urological malignancies (MESH:D014571), IBS (MESH:D053560), symphysis (MESH:D059388), fistula (MESH:D005402), urological disease (MESH:D014570), Infectious bacterial symphysitis (MESH:D003141), urothelial cancer (MESH:D014523)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

5 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC13035598/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC13035598