# Quo vadis rheumatology care in Germany? New figures on specialists as of 31.12.2024

**Authors:** Katinka Albrecht, Anja Strangfeld, Johanna Callhoff

PMC · DOI: 10.1007/s00393-025-01720-1 · Zeitschrift Fur Rheumatologie · 2025-09-05

## TL;DR

This paper analyzes the current state of rheumatology care in Germany, highlighting a decline in younger specialists and increased part-time work.

## Contribution

The study provides updated statistics on rheumatology specialists in Germany as of 2024, revealing workforce trends and capacity challenges.

## Key findings

- The number of working rheumatologists under 60 years old decreased from 806 in 2020 to 775 in 2024.
- Part-time employment among hospital rheumatologists increased from 25% to 39% between 2018 and 2023.
- The aging workforce and low training rates threaten future rheumatology care capacity in Germany.

## Abstract

Die Anzahl und der Arbeitsumfang der Fachärzt:innen (FÄ) für Rheumatologie sind für die Versorgung von Patient:innen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen entscheidend. Wir berichten aktuelle Entwicklungen der FÄ-Zahlen bis 2024.

Aus den Ärztestatistiken der Bundesärztekammer (BÄK), dem Bundesarztregister der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Grunddaten der Krankenhäuser werden die Anzahl internistischer FÄ für Rheumatologie nach Altersgruppen, Geschlecht, Tätigkeitsbereich, und -umfang berichtet und auf die Bevölkerungszahlen des Statistischen Bundesamtes hochgerechnet.

Zum 31.12.2024 gab es 1161 berufstätige FÄ für Rheumatologie, davon waren 531 (46 %) weiblich und 386 (33 %) ≥ 60 Jahre. Anzahl und Anteil berufstätiger FÄ < 60 Jahre sind von 806 (73 %) in 2020 auf 775 (67 %) in 2024 gesunken. An der vertragsärztlichen Versorgung nahmen 725 FÄ teil. Von diesen waren 301 (42 %) angestellt, eine Steigerung im Vergleich zu 2020 (148 [30 %]). Im Gegensatz dazu ist die Zahl an FÄ mit Zulassung von 392 (57 %) auf 365 (50 %) gesunken. Pro 100.000 Erwachsene in Deutschland gab es 1,7 berufstätige und davon 1,0 vertragsärztlich tätige FÄ mit regionaler Varianz von 0,8 im Saarland bis 1,6 in Brandenburg und Hamburg (Personen, nicht Vollzeitkräfte). Seit 2018 ist die Anzahl an FÄ für Rheumatologie in Krankenhäusern von 360 auf 386 in 2023 gestiegen, die Teilzeitbeschäftigung stieg von 25 % auf 39 %. Die Anzahl stationärer Vollkräfte im Jahresdurchschnitt ist von 340 auf 312 gesunken. Von 2020 bis 2024 wurden insgesamt 303 neue FÄ für Rheumatologie anerkannt, was durchschnittlich 61 FÄ pro Jahr entspricht.

Der Rückgang der Zahl jüngerer FÄ für Rheumatologie führt bei steigender Teilzeitquote zu einer Abnahme der rheumatologischen Kapazitäten in Deutschland. Mit der aktuellen Weiterbildungsquote kann das altersbedingte Ausscheiden von Rheumatolog:innen nicht kompensiert werden, geschweige denn der Verlust an Vollzeittätigkeit.

## Full-text entities

- **Diseases:** inflammatory rheumatic diseases (MESH:D012213)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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