# Survey on primary care for rheumatology patients in Lower Franconia and the contribution of digital health

**Authors:** Patrick-Pascal Strunz, Michael Gernert, Lea-Kristin Nagler, Hannah Labinsky, Matthias Fröhlich, Maurice Stetter, Clara Stetter, Lotte Possler, Marc Schmalzing

PMC · DOI: 10.1007/s00393-025-01754-5 · Zeitschrift Fur Rheumatologie · 2025-12-01

## TL;DR

This study examines how general practitioners in rural Germany currently care for rheumatology patients and how digital tools are used in their care.

## Contribution

The study provides empirical insights into the current state of primary care for rheumatology patients in Lower Franconia and the role of digital health tools.

## Key findings

- General practitioners see an average of 3.9 patients with suspected rheumatic diseases per quarter.
- 62% feel capable of managing stable rheumatology patients independently.
- Digital resources are widely used, but only 3% use digital screening tools for rheumatic diseases.

## Abstract

Durch den demografischen Wandel wird sich die bestehende rheumatologische Mangelversorgung in Deutschland vor allem im ländlichen Raum weiter verschärfen. Als Ansätze zur Verbesserung der Versorgung rheumatologischer Patient:innen werden daher eine vermehrte Einbindung von Hausärzt:innen und mehr Digitalisierung vorgeschlagen.

Erhebung des Status quo der hausärztlichen Versorgung rheumatologischer Patient:innen unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes von Digitalisierung.

Zur Beantwortung dieser Fragen erfolgte eine Querschnittsstudie unter Hausärzt:innen im Bereich des Rheumazentrums Würzburg unter Verwendung eines Fragebogens mit 10 Domänen und 13 Fragenitems.

An der Umfrage nahmen 92 Hausärzt:innen teil, was etwa 10 % der in Unterfranken tätigen Hausärzt:innen entspricht. Im Schnitt werden 3,9 Patient:innen mit Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung pro Quartal gesehen und 22 rheumatologische Patient:innen mitbetreut. 62 % trauen sich eine eigenverantwortliche Versorgung von stabil eingestellten rheumatologischen Patient:innen zu. Hierfür bezieht der Großteil (94,6 %) seine Informationen bereits jetzt aus digitalen Quellen. Nur 30,4 % kennen digitale Fortbildungen und nur 3 % nutzen Screeningtools auf entzündlich-rheumatische Erkrankungen. DiGAs wurden bereits von 61 % verordnet.

Hausärzt:innen tragen bereits jetzt erheblich zur Versorgung rheumatologischer Patient:innen bei und wären auch bereit dazu, stabil eingestellte rheumatologische Patient:innen eigenständig zu versorgen. Digitalisierung wird bereits von Hausärzt:innen in der Versorgung von rheumatologischen Patient:innen eingesetzt, es eröffnen sich noch zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten für digitale Tools.

Die Online-Version dieses Beitrags (10.1007/s00393-025-01754-5) enthält die Abb. S1–S5, die Tab. S1–S3, den Studienfragebogen und die CHERRIES-Checkliste.

## Full-text entities

- **Diseases:** Rheumatology (MESH:D012216), inflammatory rheumatic disease (MESH:D012213)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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