# Description and implementation of primary, secondary, and tertiary preventive strategies in otorhinolaryngology

**Authors:** C. Schmit, M. Mayer, M. Santer, D. Dejaco, B. Hofauer

PMC · DOI: 10.1007/s00106-026-01746-0 · 2026-02-16

## TL;DR

This paper discusses primary, secondary, and tertiary prevention strategies in otorhinolaryngology to reduce disease burden and improve patient quality of life.

## Contribution

The paper provides a structured overview of established and future-oriented prevention measures in HNO medicine.

## Key findings

- Primary prevention includes vaccination programs and risk factor awareness.
- Secondary prevention involves screening measures like newborn hearing tests.
- Tertiary prevention focuses on rehabilitation and multimodal therapies for chronic conditions.

## Abstract

Prävention gewinnt in der modernen Medizin zunehmend an Bedeutung. Ziel ist die Vermeidung, Verzögerung oder Verminderung des Auftretens von Erkrankungen und damit eine Reduktion der Krankheitslast. Besonders in der Hals‑, Nasen- und Ohrenheilkunde bestehen vielfältige Ansatzpunkte zur Umsetzung präventiver Strategien. Der vorliegende Artikel bietet einen einführenden Überblick in das Leitthema der Prävention in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, während detaillierte Aspekte in den nachfolgenden Beiträgen dieser Sonderausgabe behandelt werden.

Der Beitrag gibt einen Überblick über etablierte und zukunftsorientierte Präventionsmaßnahmen in der HNO-Heilkunde und ordnet diese in das Konzept der Primär‑, Sekundär- und Tertiärprävention ein. Es erfolgte eine narrative Übersicht relevanter präventiver Ansätze anhand ausgewählter Beispiele aus der Literatur und klinischen Praxis.

In der Primärprävention stehen Impfprogramme, Aufklärungsinitiativen zu Risikofaktoren wie Tabak, Alkohol und onkogenen Viren sowie Maßnahmen des Lärm- und Gehörschutzes im Vordergrund. Sekundärpräventive Strategien umfassen Screeninguntersuchungen, insbesondere das Neugeborenen-Hörscreening und audiometrische Testungen in Risikogruppen. Tertiärprävention findet sich in der onkologischen Nachsorge, der Hörrehabilitation und der Behandlung des chronischen Tinnitus durch multimodale Therapiekonzepte.

Die konsequente Umsetzung präventiver Strategien auf allen Ebenen kann die Krankheitslast deutlich senken und die Lebensqualität der PatientInnen verbessern. Angesichts wachsender gesundheitlicher und ökonomischer Herausforderungen kommt der Prävention in der HNO-Heilkunde eine Schlüsselrolle in der Medizin des 21. Jahrhunderts zu.

## Full-text entities

- **Diseases:** tinnitus (MESH:D014012)
- **Species:** Nicotiana tabacum (American tobacco, species) [taxon 4097], Viruses (acellular root) [taxon 10239], Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

2 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC13009054/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC13009054