# Are we prepared for a NATO Treaty case? What can we learn from caring for Ukrainian war wounded over the past 3.5 years?

**Authors:** Michael J. Raschke, Alex Michael Lechleuthner, Tobias Hirsch

PMC · DOI: 10.1007/s00113-026-01680-4 · 2026-01-20

## TL;DR

The paper analyzes the treatment of Ukrainian war wounded in Western Europe over 3.5 years to prepare for potential NATO Treaty cases.

## Contribution

The study provides insights into the distribution and treatment of war injuries to inform future medical preparedness.

## Key findings

- Most injuries were to extremities, with significant need for plastic and general surgery.
- Over 50% of treated patients were concentrated in overregional trauma centers.
- Interdisciplinary departments like neurosurgery and ophthalmology were involved in 19% of cases.

## Abstract

Seit Beginn des russischen Invasionskrieges wurden über 2000 Kriegsverletzte im westlichen Europa behandelt. Über das Kleeblattsystem vom SpoC.NRW wurden 324 Patienten verteilt. Ermittelt wurden die Verletzungsformen und die erforderlichen Fachdisziplinen sowie deren Verteilung, übertragen auf Strukturen der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (lokales, regionales und überregionales Traumazentrum). Erwartungsgemäß waren 94 % der Verletzten zwischen 21 und 60 Jahre alt. 66 % waren Extremitätenverletzungen. Hiervon 26,6 % an der oberen- und 39,8 % an der unteren Extremität. Ausgewertet wurden die benötigten Fachabteilungen in Abhängigkeit von den betroffenen Lokalisationen. Hier zeigte sich, dass im überwiegenden Maß neben unfallchirurgischer (89 %) vermehrt plastisch-chirurgische (61 %) und allgemeinchirurgische Kompetenz (8 %) beansprucht wurden. Bei interdisziplinären Behandlungen waren die typischen Kopffächer (NCH, HNO, Augenheilkunde, MKG) in 19 % involviert. Ukrainische Kriegsverletzte, die in den Krankenhäusern in NRW, welche bereit waren, diese Patienten aufzunehmen, konnten bisher sehr gut versorgt werden. Die Verteilung der in NRW behandelten ukrainischen Kriegsverletzten zeigt eine Konzentration auf die überregionalen Traumazentren (55 %). Im „Bündnisfall“ wird mit über 1000 behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten/Tag, die nach Deutschland kommen und hier weiterverteilt werden müssen, gerechnet. Die erstmals vorliegenden Daten geben Hinweise auf zukünftige Erfordernisse.

## Full-text entities

- **Diseases:** Trauma (MESH:D014947)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

10 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC13002769/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC13002769