# Lebensqualität bei Patienten mit vernarbender und nicht vernarbender Alopezie: eine explorative Querschnittsstudie

**Authors:** Agathe Franz, Andria Constantinou, Gabriela Engelhardt, Rashmi Singh, Doris Wilborn, Kathrin Hillmann, Sein Schmidt, Ulrike Blume‐Peytavi

PMC · DOI: 10.1111/ddg.15905_g · Journal Der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft · 2026-03-09

## TL;DR

This study explores how hair loss affects quality of life, finding significant psychological impacts, especially in non-scarring alopecia patients.

## Contribution

The study provides new insights into the psychological burden of non-scarring versus scarring alopecia through a large cross-sectional analysis.

## Key findings

- Non-scarring alopecia patients reported higher psychological distress compared to scarring alopecia patients.
- Both alopecia types showed moderate quality of life impairment, with non-scarring alopecia also showing mild depression.
- Psychological support should be considered in treatment plans for alopecia patients.

## Abstract

Haarausfallerkrankungen beeinträchtigen die Lebensqualität weit über rein kosmetische Aspekte hinaus. Frühere Untersuchungen berichten meist von milder bis moderater Beeinträchtigung. Ziel dieser Studie war es, das Ausmaß der Lebensqualitätsbeeinträchtigung bei Patienten mit Haarausfall zu erfassen, dabei vernarbende und nicht vernarbende Formen zu vergleichen und mögliche Einflussfaktoren zu analysieren.

In einer explorativen Querschnittstudie wurden 510 Patienten (281 mit nicht vernarbender und 229 mit vernarbender Alopezie) in der dermatologischen Ambulanz der Charité – Universitätsmedizin Berlin eingeschlossen. Die Lebensqualität wurde anhand des DLQI und ausgewählter PROMIS‐Instrumente erfasst. Zur Auswertung kamen t‐Tests, dreifaktorielle Varianzanalysen mit anschließenden Post‐hoc‐Tests sowie Korrelationsanalysen zur Anwendung.

Haarausfallerkrankungen können zur Beeinträchtigung der Lebensqualität führen, wobei das psychische Wohlbefinden am stärksten betroffen ist. Die DLQI‐Scores zeigten bei beiden Alopezie‐Typen moderate Einschränkungen. Die PROMIS‐Ergebnisse wiesen bei allen Patienten leichte Angstsymptome auf, bei der nicht vernarbenden Alopezie zusätzlich milde Depressivität. Betroffene mit nicht vernarbender Alopezie berichteten über stärkere psychische Belastung als jene mit vernarbender Alopezie. Patienten beider Gruppen sowie Frauen mit nicht vernarbender Alopezie zeigten teilweise ausgeprägtere Beeinträchtigungen.

Die Ergebnisse dieser explorativen Studie deuten darauf hin, dass Haarausfall mit deutlicher psychischer Belastung einhergehen kann. In der Behandlung sollte daher erwogen werden, psychologische Unterstützung in das Behandlungskonzept mit einzubeziehen.

## Full text

_Full body text omitted from this summary view._ Fetch the complete paper as Markdown: https://tomesphere.com/paper/PMC12968979/full.md

## References

39 references — full list in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12968979/full.md

---
Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12968979