# Articulation of patients’ suicidal ideation within the therapeutic context—experiences and needs of hospital healthcare professionals

**Authors:** Anna-Christin Willert, Julia Rohe, Anja Prass, Johann Ahn, Susanne Michl

PMC · DOI: 10.1007/s00103-026-04195-w · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz · 2026-02-09

## TL;DR

Hospital healthcare professionals often encounter patients with suicidal ideation and need better support and training to handle these situations.

## Contribution

This study provides new insights into the experiences and needs of hospital staff regarding suicidal ideation and requests for assisted suicide.

## Key findings

- Most participants reported encountering suicidal ideation in patients, with a significant portion being asked for suicide assistance.
- Only a third of participants were aware of suicide prevention offers, highlighting a knowledge gap.
- Training, communication guidelines, and supervision were identified as key institutional support needs.

## Abstract

Das Thema „assistierter Suizid“ ist seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 in Politik, Gesellschaft und Medizin sehr relevant. Dies könnte dazu führen, dass Patient:innen häufiger Suizidwünsche äußern. Ziele der Studie sind 1) die Ermittlung der Erfahrungen von Krankenhausmitarbeitenden mit Suizidwünschen im Behandlungskontext sowie ihres Kenntnisstands zu Suizidpräventionsangeboten und 2) die Evaluation des Umgangs mit Suizidwünschen sowie der Unterstützungsbedarfe.

Onlinebefragung aller Mitarbeitenden eines Universitätskrankenhauses der Maximalversorgung von Februar bis März 2024. Die Auswertung erfolgte quantitativ, Freitextangaben wurden inhaltsanalytisch untersucht.

741 Mitarbeitende unterschiedlicher Berufsgruppen nahmen teil. Es gaben 83 % an, im Behandlungskontext 1‑ bis >5-mal einen konkreten Suizidwunsch gehört zu haben; 42 % wurden bereits um konkrete Suizidassistenz gebeten. Nur 33 % kannten Angebote zur Suizidprävention. Als stärkende Ressourcen im Umgang mit Suizidwünschen wurden „Menschenkenntnis“ (78 %) und das „Hinzuziehen anderer Berufsgruppen“ (74 %) genannt. Gewünscht wurden als institutionelle Unterstützung „Fortbildungen“ (68 %), „Kommunikationsleitfäden“ (55 %) und „Supervision“ (36 %).

Die Mehrheit der teilnehmenden Krankenhausmitarbeitenden hat Erfahrungen mit Suizidwünschen und ein relevanter Anteil wurde bereits um Suizidassistenz gebeten. Präventionsangebote sind jedoch weniger bekannt. Angesichts erwarteter Zunahmen von Suizidwunschäußerungen sind Strategien zur Bereitstellung von Suizidpräventions- und Unterstützungsangeboten essenziell.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-026-04195-w) enthalten.

## Full-text entities

- **Diseases:** suicidal ideation (MESH:D001072)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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