# Optimization of the work of outpatient memory clinics under aspects of value-based healthcare—An approach from the Center for Memory Disorders of the University Hospital Cologne

**Authors:** Anna Schönberger, Ann-Katrin Schild, Annika Steinmetz, Franziska Simandi, Gloria S. Benson, Lucrezia Hausner, Michael Schöttler, Bastian Hennig, Arne Knudsen, Franziska Maier, Lutz Frölich, Frank Jessen

PMC · DOI: 10.1007/s00115-025-01903-w · Der Nervenarzt · 2025-11-17

## TL;DR

This paper describes how outpatient memory clinics in Germany can be optimized using value-based healthcare principles to improve patient outcomes while reducing resource use.

## Contribution

The paper applies value-based healthcare for the first time to memory clinics, demonstrating improved patient satisfaction and efficiency.

## Key findings

- Patient and caregiver surveys identified the diagnostic process duration as a key issue.
- Modified workflows reduced diagnostic time and improved satisfaction.
- Higher treatment satisfaction was achieved with reduced staff time.

## Abstract

Gedächtnisambulanzen in Deutschland stehen aufgrund zunehmender Patientenzahlen und erster verfügbarer krankheitsmodifizierender Therapien für die Alzheimer-Krankheit vor großen Herausforderungen. Es müssen Kapazitäten für Beratung, biomarkerbasierte Diagnostik, Therapien und Kontrolluntersuchungen geschaffen werden, sodass eine Anpassung der Arbeitsabläufe notwendig ist. „Value-based healthcare“ (VBHC) bietet die Chance, Optimierungen so zu gestalten, dass der patientenbezogene Nutzen neben Kosten- und Effizienzgesichtspunkten im Mittelpunkt steht.

Dieses Projekt wendet VBHC erstmals auf Gedächtnisambulanzen an, um nach seiner zentralen Formel („value = outcome/costs“) ein besseres Outcome für Patienten und Angehörige bei einem effizienteren Einsatz bestehender Ressourcen („costs“) zu erreichen.

Durch eine erste Befragung von Patienten und Angehörigen wurden wesentliche Aspekte in Bezug auf VBHC erfasst und hierauf basierend bestehende Arbeitsabläufe modifiziert. Diese Modifikationen wurden durch eine zweite Befragung und Analysen vor allem prozessorientierter Aspekte evaluiert.

Bereits bei der ersten Befragung bestand eine generelle Zufriedenheit mit der Vorstellung in der Gedächtnisambulanz. Als zentraler Kritikpunkt erwies sich aber die Dauer des Diagnostikprozesses. Nach Modifikation konnten Dauer und Umfang der Diagnostik reduziert werde. Die Befragten bewerteten die modifizierten Abläufe besser und Ressourcen wurden eingespart.

In unserer Ambulanz wurde durch eine erhöhte Behandlungszufriedenheit („outcome“) bei verringerten Personalbindungszeiten („costs“) eine Verbesserung im Sinne von VBHC erzielt. Dieses Modell kann anderen Gedächtnisambulanzen als Vorbild für die Entwicklung einer patientenzentrierteren und effizienteren Versorgung dienen.

## Full-text entities

- **Diseases:** Memory Disorders (MESH:D008569), Alzheimer's disease (MESH:D000544)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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