# Challenges and potential of geriatric research in Germany—Insights from the GERisearch survey

**Authors:** Bendix Labeit, Maela Caudal, Varvara Moskiou, Stefan Grund, Thea Laurentius, Johannes Trabert, Olaf Krause, Anna Maria Affeldt, Maximilian König

PMC · DOI: 10.1007/s00391-025-02528-z · Zeitschrift Fur Gerontologie Und Geriatrie · 2025-11-26

## TL;DR

This study explores the research activities, interests, and challenges of geriatric physicians in Germany to identify opportunities and barriers for advancing geriatric research.

## Contribution

The paper provides new insights into the structural barriers and gender disparities affecting geriatric research in Germany.

## Key findings

- Forty-nine percent of participants cited the incompatibility of clinical and research work as the main research barrier.
- Women made up two-thirds of research-interested but inactive participants and showed particular interest in polypharmacy and nutritional medicine.
- Physicians at non-university clinics without geriatric chairs reported workplace-related barriers as the main hindrance to research.

## Abstract

Für exzellente Altersforschung und die Weiterentwicklung der Geriatrie braucht es Ärztinnen und Ärzte, die sowohl klinisch als auch wissenschaftlich aktiv sind.

Untersuchung der Forschungsaktivität, -interessen und -bedingungen geriatrisch tätiger Ärztinnen und Ärzte in Deutschland, um wissenschaftliches Potenzial, strukturelle Hürden und Förderbedarf zu identifizieren.

In einer bundesweiten Online-Querschnittserhebung wurden Daten zur beruflichen Situation, zur wissenschaftlichen Tätigkeit sowie zu Forschungsinteressen und -hindernissen erhoben.

Von 273 Teilnehmenden war jeweils ein Drittel wissenschaftlich aktiv, nicht interessiert oder grundsätzlich interessiert, jedoch aktuell nicht aktiv. Der größte Teil der wissenschaftlich Aktiven (47 %) arbeitete an Universitätskliniken mit geriatrischem Lehrstuhl, wo zugleich die höchste Forschungszufriedenheit berichtet wurde.

Als häufigste Hürde wurde die mangelnde Vereinbarkeit von Klinik und Forschung genannt (49 %). An nichtuniversitären Kliniken ohne geriatrischen Lehrstuhl waren viele forschungsinteressiert, aber inaktiv; hier dominierten arbeitsplatzbezogene Hindernisse (55 %).

Männer waren häufiger promoviert, habilitiert und wissenschaftlich aktiv. Frauen stellten zwei Drittel der forschungsinteressierten, aber inaktiven Teilnehmenden und zeigten besonderes Interesse an Polypharmazie (59 %) und Ernährungsmedizin (40 %).

Zur Stärkung der geriatrischen Forschung sind gezielte Fördermaßnahmen nötig – insbesondere für Frauen und für Ärztinnen und Ärzte an außeruniversitären Einrichtungen. Wichtige Ansatzpunkte sind Mentoring, geschützte Forschungszeiten und der Ausbau geriatrischer Lehrstühle. Trotz struktureller Barrieren ist das wissenschaftliche Interesse hoch.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00391-025-02528-z) enthalten.

## Full-text entities

- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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