# One- or two-stage approach after osteosynthesis failure in proximal femur fracture—a narrative review

**Authors:** Christina Pempe, Suzanne Zeidler, Andreas Roth

PMC · DOI: 10.1007/s00132-025-04747-z · Orthopadie (Heidelberg, Germany) · 2025-12-05

## TL;DR

This review examines whether a one- or two-stage approach is better after failed hip fracture surgery in elderly patients, finding no clear winner due to limited evidence.

## Contribution

The paper provides a clinical decision algorithm for managing osteosynthesis failure in proximal femur fractures.

## Key findings

- Infection rates after conversion total hip arthroplasty vary widely between 0–8.6%.
- Some studies suggest a two-stage approach may help with infection control.
- Positive microbiological results without clinical signs of infection are common but their significance is unclear.

## Abstract

Das Osteosyntheseversagen nach proximaler Femurfraktur stellt eine zunehmende Herausforderung in der Alterstraumatologie dar. In diesen Fällen ist häufig eine Konversions-Hüfttotalendoprothese (K-HTEP) erforderlich. Unklar ist, ob ein einzeitiges oder zweizeitiges Vorgehen hinsichtlich Infektionsrisiko und klinischem Outcome überlegen ist.

Es wurde eine Literaturrecherche in der Datenbank PubMed für den Zeitraum 1995–2025 durchgeführt. Eingeschlossen wurden Originalarbeiten, die das ein- oder zweizeitige Vorgehen nach Osteosyntheseversagen des proximalen Femurs untersuchten. Fallberichte, Editorials und Studien ohne Bezug zur Hüftendoprothetik wurden ausgeschlossen. Insgesamt wurden 17 Publikationen in die Analyse eingeschlossen. Auf Grundlage der Ergebnisse wurde ein klinischer Entscheidungsalgorithmus zur Therapieplanung in der eigenen Klinik entwickelt.

Die verfügbare Evidenz basiert überwiegend auf retrospektiven Studien mit geringer Fallzahl. Infektionsraten nach K‑HTEP variieren erheblich zwischen den Studien (0–8,6 %). Einzelne Arbeiten zeigen Vorteile des zweizeitigen Vorgehens hinsichtlich Infektionskontrolle, während andere vergleichbare Ergebnisse für beide Strategien aufzeigen. Positive mikrobiologische Befunde trotz fehlender klinischer Infektzeichen sind häufig, ihre klinische Relevanz bleibt unklar.

Die aktuelle Datenlage erlaubt keine eindeutige Empfehlung zugunsten eines ein- oder zweizeitigen Vorgehens. Entscheidend ist eine individuelle Risikostratifizierung unter Berücksichtigung klinischer, laborchemischer und radiologischer Parameter. Der vorgestellte klinische Algorithmus bietet einen praxisorientierten Ansatz zur Entscheidungsfindung. Prospektive, multizentrische Studien sind erforderlich, um belastbare Empfehlungen abzuleiten.

## Full-text entities

- **Diseases:** infection (MESH:D007239), of the proximal femur (MESH:D000092526), hip (MESH:D025981)

## Full text

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## Figures

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## References

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