# Research in university ENT departments—results of a Germany-wide survey on motivation, barriers, and structural conditions

**Authors:** C. H. L. Kürten, L. Boosfeld, L. Holtmann, S. Hansen, A. Daser, K. Stähr, S. Mattheis, T. Deitmer, T. Stöver, T. K. Hoffmann, Stephan Lang

PMC · DOI: 10.1007/s00106-025-01701-5 · Hno · 2026-01-12

## TL;DR

This study surveyed ENT doctors in German universities to understand their motivations, barriers, and structural challenges in conducting research.

## Contribution

The study provides insights into the structural challenges and motivations for research in ENT departments and offers practical recommendations for improvement.

## Key findings

- Main barriers to research include staff shortages, documentation requirements, and lack of protected time.
- Only 36% of participants felt sufficiently supported by their institutions for research activities.
- Most research is conducted outside regular working hours due to clinical workload.

## Abstract

Forschung ist ein zentraler Bestandteil der universitären Hals-Nasen-Ohren‑/HNO-Heilkunde. Gleichzeitig stehen klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte unter zunehmendem Druck, wissenschaftliche Tätigkeiten mit steigenden Anforderungen im Klinikalltag zu vereinbaren.

Ziel der Studie war es, Motivation, Hemmnisse und strukturelle Rahmenbedingungen für Forschung und wissenschaftliche Qualifikation an deutschen HNO-Universitätsklinika zu analysieren und praxisnahe Empfehlungen zur Förderung abzuleiten.

Eine anonymisierte Online-Umfrage wurde unter HNO-Ärztinnen und Ärzten an deutschen Universitätsklinika durchgeführt. Die Ergebnisse wurden deskriptiv ausgewertet.

Von 131 Teilnehmenden arbeiteten 84 % in Vollzeit, 89 % waren promoviert, 28 % habilitiert. Während Promotionsinteressierte vor allem extrinsisch motiviert waren, überwogen bei Habilitationsinteressierten intrinsische Antriebe wie Erkenntnisinteresse und Freude an der Forschung. Haupthemmnisse für wissenschaftliche Tätigkeit waren Personalmangel, Dokumentationspflichten und fehlende geschützte Zeiträume. Forschung fand häufig außerhalb der regulären Arbeitszeit statt. Obwohl die wissenschaftliche Entwicklung regelmäßig durch die Leitungsebene thematisiert wurde, fühlten sich nur 36 % ausreichend unterstützt. 68 % sahen keinen Vorteil in der operativen Ausbildung durch wissenschaftliches Engagement.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen strukturellen Zielkonflikt zwischen klinischem Alltag und Forschung. Um HNO-Forschung an Universitätsklinika langfristig zu sichern, bedarf es gezielter Maßnahmen wie administrativer Entlastung, geschützten Forschungszeiten und transparenten Förderstrukturen.

## Full-text entities

- **Chemicals:** HNO (MESH:C039900), Anteil (-)

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## Figures

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