# Voice-related quality of life and emotional distress in functional dysphonia during the COVID-19 pandemic

**Authors:** Sven Schwenke de Wall, Frank Rosanowski, Ulrich Hoppe

PMC · DOI: 10.1007/s00106-025-01693-2 · Hno · 2025-12-09

## TL;DR

This study examines how the COVID-19 pandemic affected the quality of life and emotional distress of people with functional dysphonia, finding no significant changes.

## Contribution

The study provides new insights into how pandemic conditions impacted patients with functional dysphonia, focusing on subjective experiences and emotional distress.

## Key findings

- Patient numbers increased before the first lockdown but decreased during it.
- No significant differences in quality of life or emotional distress were found during versus before the pandemic.
- Pandemic conditions did not significantly alter subjective suffering related to functional dysphonia.

## Abstract

Die Corona-Pandemie führte zu körperlichen Erkrankungen, seelischen Störungen, sozialen Problemen und noch nicht ausgeräumten gesellschaftlichen Konflikten. Dem Entzündungsgeschehen immanent waren organische Erkrankungen im HNO-Bereich und daraus folgten beeinträchtigende Funktionsstörungen, so Erkrankungen der Stimme als Folge morphologischer laryngealer Veränderungen. In der vorliegenden Arbeit ging es um das selbstempfundene Leiden an funktionellen Dysphonien in der Corona-Pandemie bei Patienten ohne auslösende COVID-Erkrankung unter der Annahme, dass die Situation in der Pandemie das Inanspruchnahmeverhalten der davon Betroffenen sowie ihre subjektive Bewertung gegenüber vor und nach der Pandemie veränderten.

Grundlage der Studie waren die in der phoniatrisch-pädaudiologischen Facharztpraxis des Zweitautors in den Quartalen II/2019 bis einschließlich II/2023 erhobenen klinischen Routinedaten von insgesamt 972 erwachsenen Patienten, die sich erstmals wegen einer funktionellen Dysphonie vorgestellt hatten. Erhebungsinstrumente waren der Fragebogen zur stimmbezogenen Lebensqualität (Voice Related Quality of Life, V‑RQoL) sowie der DASS-Fragebogen (Depression Anxiety Stress Scales, Depressivitäts-Angst-Stress-Skalen) mit den Domänen Depressivität, Angst und Stress.

Im Quartal vor dem ersten Lockdown war die Patientenzahl gegenüber dem Mittel aller anderen Quartale erhöht, während des Quartals des ersten Lockdowns erniedrigt. Im gesamten übrigen Beobachtungszeitraum schwankte die Patientenzahl in nichtsignifikantem Ausmaß. In allen gemessenen Domänen wurden keine signifikanten Unterschiede gegenüber der Zeit vor und nach der Pandemie festgestellt.

Ein durch die Bedingungen der Pandemiezeit verändertes subjektives Leiden an funktionellen Dysphonien wurde weder störungsspezifisch im Hinblick auf die Stimmfunktion noch störungsübergreifend zur Emotionalität festgestellt.

## Linked entities

- **Diseases:** COVID-19 (MONDO:0100096)

## Full-text entities

- **Diseases:** depression (MESH:D003866), COVID-19 (MESH:D000086382), Voice (MESH:D014832), mental health disorders (OMIM:603663), inflammatory (MESH:D007249), otorhinolaryngologic diseases (MESH:D010038), Depression Anxiety (MESH:D001007), dysphonia (MESH:D055154)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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