# Proximal femoral resection with endoprosthetic reconstruction for malignant bone tumors: Surgical technique via the anterior hip approach

**Authors:** Dietmar Dammerer, Melanie Ardelt, Gianpaolo Leone, Martin Thaler, David Putzer, Hannes Stofferin, Johannes Neugebauer

PMC · DOI: 10.1007/s00132-025-04720-w · Orthopadie (Heidelberg, Germany) · 2025-09-16

## TL;DR

This paper describes a surgical technique for removing malignant tumors in the upper femur and reconstructing the bone with an endoprosthesis, focusing on preserving surrounding tissues and restoring hip stability.

## Contribution

The paper provides a detailed surgical technique for proximal femoral resection and endoprosthetic reconstruction via the anterior hip approach, emphasizing functional outcomes and oncological safety.

## Key findings

- The described surgical technique allows for R0 resection of proximal femoral tumors with preservation of neurovascular structures.
- Endoprosthetic reconstruction after tumor resection offers satisfactory long-term functional results and acceptable complication rates.
- Early functional mobilization and regular radiological follow-ups are critical for successful outcomes.

## Abstract

Die proximale Femurresektion mit EPR bedeutet die chirurgischen Tumorentfernung mit dem Ziel der R0-Resektion bei malignen Knochentumoren, nach Möglichkeit (in Abhängigkeit vom Tumor) unter Schonung der umgebenden Weichteil- und neurovaskulären Strukturen sowie der funktionellen Wiederherstellung der Hüftgelenksstabilität.

Maligner Knochentumor (Sarkom) des proximalen Femurs, pathologische Fraktur (Metastase/Knochenstoffwechselstörung), Rezidivtumor, (Karzinom‑)Metastase im proximalen Femur.

Ausgedehnte Weichteilinfiltration mit unzureichender Rekonstruktionsmöglichkeit (Weichteildeckung), generalisierte Metastasierung ohne kurative Behandlungsoption (Lebensdauer begrenzt), Infektion im Operationsgebiet, kritischer Allgemeinzustand des Patienten, der eine große Operation nicht erlaubt.

Der Hautschnitt erfolgt longitudinal unter Einbezug der Biopsienarbe. An dieser Stelle soll erneut auf die Wichtigkeit korrekter Biopsien hingewiesen werden, da sie den Operationszugang vorgeben. Schon die Biopsie sollte im ausgewiesenen Zentrum durchgeführt werden. Nach schrittweiser Weichteilpräparation und Schonung der neurovaskulären Strukturen erfolgt die Osteotomie des Femurs. Die Hüftkapsel sollte nach Möglichkeit erhalten und rekonstruiert werden. Anschließend wird das Tumorresektat entnommen, die prothetische Versorgung mit einer modularen Tumorprothese durchgeführt und die Weichteile rekonstruiert, um eine optimale Stabilität zu gewährleisten.

Postoperativ erfolgt eine frühfunktionelle Mobilisation mit Teilbelastung. Eine adjuvante Therapie wird individuell nach Tumorstadium geplant. Regelmäßige radiologische Kontrollen sichern den langfristigen Erfolg.

Die EPR nach Tumorresektion ist ein etabliertes Verfahren mit guter funktioneller Wiederherstellung und onkologischer Sicherheit. Langzeitstudien zeigen zufriedenstellende funktionelle Ergebnisse und vertretbare Komplikationsraten.

Die Online-Version dieses Beitrags enthält ein Video zur proximalen Femurresektion mit endoprothetischer Rekonstruktion bei malignen Knochentumoren. Dieses Supplementary-Material finden Sie unter 10.1007/s00132-025-04720-w oder unter https://www.springermedizin.de/die-orthopaedie

## Full-text entities

- **Diseases:** tumor (MESH:D009369), Malignant bone tumors (MESH:D001859), metastases (MESH:D009362), pathological fractures (MESH:D005598), infections (MESH:D007239)
- **Chemicals:** FOLLOW (-)

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