# Wohlbefinden bei Patienten mit Vitiligo mit Beteiligung der sichtbaren Hautareale und der Genitalregion in Deutschland– eine fragebogengestützte Pilotstudie

**Authors:** Janne Ohlenbusch, Rachel Sommer, Kerstin Steinbrink, Markus Böhm

PMC · DOI: 10.1111/ddg.15891_g · Journal Der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft · 2026-02-05

## TL;DR

This study explores the well-being and quality of life of German vitiligo patients, focusing on those with visible skin areas and genital involvement.

## Contribution

The study introduces a questionnaire-based assessment of psychosocial impacts in vitiligo patients in Germany.

## Key findings

- 42.2% of patients had a WHO-5 score below 13, indicating reduced well-being.
- 14.7% of patients had a WHO-5 score below 7, suggesting potential depression.
- No significant differences in well-being or quality of life were found between patients with and without genital, facial, or hand involvement.

## Abstract

Bislang existieren nur wenige Studien zu den psychosozialen Auswirkungen von Vitiligo bei deutschen Patienten.

Ziel dieser monozentrischen Pilotstudie war es, das Wohlbefinden und die Lebensqualität erwachsener Patienten mit Vitiligo zu erfassen und diese Parameter hinsichtlich Geschlecht, Alter und klinischer Merkmale zwischen Betroffenen mit und ohne Beteiligung des Genitalbereichs, Gesichts und der Hände zu vergleichen. Wohlbefinden wurde mit Hilfe des WHO‐5‐Fragebogens und Lebensqualität mit dem Dermatology Life Quality Index (DLQI) ermittelt. Die psychometrischen Eigenschaften des WHO‐5‐Fragebogens wurden in dieser Stichprobe ebenfalls getestet.

Insgesamt wurden n = 110 Patienten (mittleres Alter ± SD: 47,5 ± 14,7 Jahre; 54,5% weiblich; 95,5% mit nichtsegmentaler Vitiligo) eingeschlossen. Der Mittelwert des WHO‐5‐Score lag bei 13,3, wobei 42,2% (n = 46) einen Wert von < 13 aufwiesen, was ein vermindertes Wohlbefinden impliziert. 14,7% (n = 16) der Patienten hatten einen WHO‐5‐Score von < 7, was auf eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Depression hinweist. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen dem WHO‐5‐Score, dem DLQI‐Score und Patienten mit und ohne Genital‐, Gesichts‐ und Handbeteiligung festgestellt. Die psychometrischen Eigenschaften des WHO‐5‐Fragebogens waren gut.

Unsere Ergebnisse unterstreichen die psychosozialen Auswirkungen von Vitiligo bei deutschen Patienten. Zudem legen sie die Nützlichkeit des WHO‐5‐Fragebogens als einfaches psychosoziales Screening‐Instrument für die Routineversorgung dieser Patienten nahe.

## Linked entities

- **Diseases:** Vitiligo (MONDO:0008661)

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