# Characteristics and effectiveness of healthcare navigators in innovation fund projects: a scoping review

**Authors:** Lorenz Harst, Marie Coors, Helene Hense, Jamina Nagl, Tina Haase, Leonie Sundmacher, Jochen Schmitt

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04177-4 · 2025-12-19

## TL;DR

This review examines the role and effectiveness of healthcare navigators in German projects aimed at improving care for patients with complex needs.

## Contribution

The study provides a comprehensive overview of navigator projects funded by the German Innovation Fund since 2016.

## Key findings

- Most navigator projects targeted individuals in difficult life situations or with cardiovascular and mental health conditions.
- Positive effects were most commonly observed for patient-reported outcomes and process indicators.
- Reporting on navigator projects needs standardization to better assess their effectiveness.

## Abstract

Personen mit komplexen Versorgungsbedarfen, zum Beispiel mit chronischen und Mehrfacherkrankungen, sind auf eine kontinuierliche und sektorenübergreifende Behandlung angewiesen. Ein komplexer werdendes Gesundheitssystem mit einer strikten Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung erschwert diese Behandlungskontinuität und führt zu Über‑, Unter- und Fehlversorgung. Gesundheitslotsen sollen dieses Problem angehen, indem sie Betroffene gezielt durch das Gesundheitssystem navigieren.

Das vorliegende Scoping-Review gibt einen Überblick über die Zielgruppen, Aufgaben und Qualifikationen der Lotsen, Rechtsgrundlage sowie Wirksamkeit der seit 2016 durch den Innovationsfonds (Neue Versorgungsformen) geförderten Lotsenprojekte. Für das Scoping-Review wurden alle Lotsenprojekte in der Datenbank des Innovationsfonds, für die bis zum 01.04.2025 ein Abschluss- und Evaluationsbericht vorlag, analysiert.

Die 31 eingeschlossenen Lotsenprojekte adressierten ein breites Spektrum an Zielgruppen. Am häufigsten wurden Personen in belastenden Lebenssituationen (n = 10), mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (n = 5), mit Erkrankungen der Psyche/Nerven (n = 5) und Stoffwechselerkrankungen (n = 3) adressiert. Die Projekte untersuchten 153 verschiedene Endpunkte. Am häufigsten zeigte sich kein Effekt. Signifikant positive Effekte wurden am häufigsten für Patient-reported Outcome Measures (PROMs) (n = 21), Prozessindikatoren (n = 19) und Patient-reported Experience Measures (PREM)s (n = 10) erzielt, negative für gesundheitsökonomische Outcomes im Sinne einer Kostensteigerung (n = 5).

Eine Vereinheitlichung des Reportings zu Lotsenprojekten, die detaillierte Beschreibung der Lotsentätigkeiten sowie eine verstärkte Nutzung von Wirkmodellen könnten helfen, die Wirksamkeit von Lotsen in Zukunft besser zu verstehen.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-025-04177-4) enthalten

## Full-text entities

- **Diseases:** mental or neurological disorders (MESH:D001523), cardiovascular diseases (MESH:D002318)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

3 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12852287/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12852287