# Assessment of patient-reported outcomes as an instrument for patient-centered care?

**Authors:** Matthias Rose

PMC · DOI: 10.1007/s00103-026-04187-w · 2026-01-20

## TL;DR

This paper explores how patient-reported outcomes can improve patient-centered care by measuring treatment success and quality of life in healthcare.

## Contribution

The paper highlights the emerging use of PROMs as interventions themselves and discusses barriers to their clinical implementation.

## Key findings

- PROMs are increasingly used in clinical trials and quality assurance to assess treatment success.
- Systematic use of PROMs in oncology improves side effect management and patient quality of life.
- Successful implementation of PROMs requires harmonized measurements and integration into digital systems.

## Abstract

Patient-reported Outcome Measures (PROMs) gewinnen zunehmend an Bedeutung für die patientenzentrierte Beurteilung des Behandlungserfolges im Gesundheitswesen. In den letzten Jahrzehnten wurde eine große Zahl von Instrumenten entwickelt, die eine differenzierte Erfassung von Symptomen, Alltagsfunktionen und verschiedenen Aspekten der Lebensqualität erlaubt. Bei annähernd 50 % aller klinischen Studien werden PROMs mittlerweile eingesetzt, um Behandlungen hinsichtlich ihres Nutzens für die Behandelten zu vergleichen. Zudem werden PROMs auch in der Qualitätssicherung zur Beurteilung des Behandlungserfolges verschiedener Gesundheitsanbieter herangezogen. Bei der individuellen Behandlung können PROMs dem Screening auf psychische Belastungen oder Erkrankungen dienen.

Relativ neu ist die Nutzung von PROMs als Intervention selber. Mit einer systematischen Symptomerfassung in der Onkologie lassen sich Nebenwirkungen besser steuern und regelhaft positive Effekte hinsichtlich der Lebensqualität der Patienten zeigen.

Dennoch werden PROMs in der klinischen Routine bislang wenig genutzt. Für die Anwender wiegt derzeit der Gewinn für deren klinische Arbeit den Mehraufwand bislang nur selten auf. Voraussetzungen für eine gelungene Implementierung in die klinischen Abläufe sind zum einen eine stärkere, transsektorale Harmonisierung der Messungen, zum anderen eine bessere Integration in die digitalen Informationssysteme. In Deutschland und Europa sind in den letzten Jahren verschiedene Initiativen entstanden, u. a. als Teil der Medizininformatik-Initiative, die sich mit beiden Themen beschäftigen. Es scheint kaum denkbar, dass eine empirisch orientierte Medizin langfristig auf die regelmäßige Erfassung eines der zentralen Therapieziele – wie es den Behandelten geht – verzichten wird.

## Full-text entities

- **Genes:** CAT (catalase) [NCBI Gene 847]
- **Diseases:** EHDS (MESH:D004675), Symptome (MESH:D012816), Cardiomyopathy (MESH:D009202), Fatigue (MESH:D005221), PHQ-9 (MESH:C557826), Lung Cancer (MESH:D008175), Atrial Fibrillation (MESH:D001281), Depression (MESH:D003866), PROMs (MESH:D011248), Cancer (MESH:D009369), mental health condition (MESH:D000071069)
- **Chemicals:** H2O (MESH:D014867), Domanen (-)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

5 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12852279/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12852279