# Digital transformation in healthcare to strengthen patient autonomy

**Authors:** Mona Rams, Stefanie Rudolph, Petya Zyumbileva, Claudia Grehn, Tamara Hussong Milagre, Nadja Will, Christof von Kalle

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04181-8 · 2026-01-09

## TL;DR

The paper explores how digital transformation in healthcare can support patient autonomy by rethinking digital infrastructure and policies.

## Contribution

It introduces an expanded concept of autonomy that informs the design and regulation of digital healthcare systems.

## Key findings

- Digital technologies reshape how autonomy is exercised and secured in healthcare.
- A purely individualistic understanding of autonomy is insufficient in the context of digital transformation.
- Digital solutions must be reliable, inclusive, and integrated with regulatory and social frameworks to support patient autonomy.

## Abstract

Patient:innenautonomie gilt als zentrales ethisches und gesundheitspolitisches Leitprinzip moderner Versorgung. Ihre praktische Ausgestaltung gewinnt angesichts der rasch voranschreitenden digitalen Transformation des Gesundheitswesens zunehmend an Bedeutung. Digitale Technologien verändern die Bedingungen, unter denen Autonomie ausgeübt und gesichert werden kann. Sie verändern den Zugang zu Informationen und die Orientierung im Versorgungsgeschehen und haben damit Einfluss auf individuelle Entscheidungsprozesse.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen erweist sich ein rein individualistisch verstandenes Autonomiekonzept als unzureichend. Soll die Digitalisierung des Gesundheitswesens tatsächlich zur Stärkung der Patient:innenautonomie beitragen, muss über die technische und organisatorische Komponente hinaus Autonomie konzeptionell mitgedacht und strukturell berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich ein politisch- und sozialstruktureller Gestaltungsauftrag, der weit über die Einführung einzelner Anwendungen hinausreicht.

Die konsequente Berücksichtigung eines erweiterten Autonomieverständnisses stellt hohe Anforderungen an digitale Infrastrukturen und deren systematische Einbettung. Digitale Lösungen müssen verlässlich funktionieren, gesellschaftliche Vielfalt berücksichtigen, Teilhabe ermöglichen und Orientierung fördern. Um informationelle und partizipative Selbstbestimmung abzusichern, ist zudem ein Zusammenspiel zielgerichteter kohärenter Regulierung, politischer Steuerung und sozialsensibler struktureller Bedingungen erforderlich. Ziel des Beitrags ist es, diese Anforderungen differenziert herauszuarbeiten und sie mit Blick auf eine patient:innenorientierte Ausgestaltung digitaler Infrastrukturen als emanzipatorischen Gestaltungsauftrag zu profilieren.

## Full-text entities

- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

3 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12852239/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12852239