# Delirium in psychiatric consultation services

**Authors:** Eike Ahlers

PMC · DOI: 10.1007/s00115-025-01836-4 · 2025-05-30

## TL;DR

Delirium is a common issue in psychiatric consultation services, and standardized management approaches are recommended to improve patient outcomes.

## Contribution

The paper provides practical recommendations for delirium management based on current guidelines and interdisciplinary experiences.

## Key findings

- Standardized institutional delirium management is recommended to minimize risks and prevent delirium.
- Non-pharmacological measures are particularly effective in delirium treatment.
- Communication with patients and families is crucial for successful delirium management.

## Abstract

Anfragen zu Delirien stellen eine sehr häufige Fragestellung im psychiatrischen Konsil- und Liaisondienst (CL) dar.

Welche praktischen Vorgehensweisen lassen sich entsprechend aktuellen Empfehlungen ableiten?

Auswertung aktueller Leitlinien und Literaturempfehlungen sowie Erfahrungen der interdisziplinären Planung von Delirmanagement an verschiedenen Krankenhäusern und Anmerkungen der Teilnehmenden in Workshops des Autors.

Delirien werden als große Belastung bei der Behandlung schwer Kranker über alle Disziplinen angesehen. Es existieren medizinische nationale und internationale Leitlinienempfehlung, welche übereinstimmend ein institutionelles Delirmanagement empfehlen, welches für die jeweilige Abteilung ein standardisiertes Vorgehen zur Risikominimierung und Prävention von Delirien verfolgt. Gerade bei hohem Alter kann kognitiven Defiziten Vorschub geleistet werden. Pathophysiologische Modellvorstellungen können die Behandlungsindikation unterstützen. In der Behandlung zeigen sich vor allem nichtpharmakologische Maßnahmen effektiv, pharmakologische Schritte sollen gut abgewogen und differenziert erfolgen. Die Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen und die Überleitung bei Entlassung oder Verlegung sollte explizit mit einbezogen werden.

Im CL können Schritte der Diagnostik und Behandlung und des abteilungsspezifischen, multiprofessionellen Delirmanagements unterstützt werden, vor allem die der differenzierten Psychopharmakotherapie. Weitere Anstrengung bei der Implementierung eines wirksamen Delirmanagements sind auch institutionell sinnvoll möglich, um Prognose und Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

## Linked entities

- **Diseases:** Delirium (MONDO:0045057)

## Full-text entities

- **Diseases:** Delirium (MESH:D003693), Cognitive deficits (MESH:D003072), psychiatric (MESH:D001523)

## Figures

2 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12823666/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12823666