# Multiprofessional perspectives on intersectoral collaboration for the prevention of postoperative delirium in older patients—A qualitative study

**Authors:** Simon Krutter, Chiara Muzzana, Maria Flamm, Bernhard Iglseder, Giuliano Piccoliori, Ingrid Ruffini, Patrick Kutschar, Dietmar Ausserhofer

PMC · DOI: 10.1007/s00391-025-02442-4 · 2025-05-05

## TL;DR

This study explores how healthcare professionals collaborate to prevent postoperative delirium in older patients and identifies challenges in intersectoral communication.

## Contribution

The study provides new insights into the lived experiences and communication challenges of healthcare professionals in preventing postoperative delirium through interprofessional collaboration.

## Key findings

- Healthcare professionals focus on identifying risk patients within their own sector but lack systematic information exchange.
- Structures for intersectoral communication and collaboration in delirium prevention are largely absent.
- A shared tool for documenting risk factors across care sectors could improve delirium prevention.

## Abstract

Für die Prävention des postoperativen Delirs (POD) bei älteren Patient:innen ist die interprofessionelle Zusammenarbeit aller am Versorgungskontinuum beteiligten Healthcare Professionals (HCP) zentral.

Die Studie geht der Frage nach, wie die HCP die interprofessionelle Prävention des POD bei älteren Patient:innen im Versorgungskontinuum erleben, und welche Herausforderungen und Änderungswünsche sie an die intersektorale Kommunikation und Zusammenarbeit zur Prävention des POD haben.

Diese multizentrische Studie wurde mit einem qualitativen Forschungsansatz durchgeführt. Zur Exploration der Erfahrungen der HCP wurden in Salzburg und der Region Südtirol insgesamt 21 semistrukturierte Experteninterviews mit Allgemeinmediziner:innen, Geriater:innen, Anästhesist:innen, Chirurg:innen und Pflegefachpersonen geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet.

Die Ergebnissen zeigen, dass die HCP Maßnahmen zur Prävention des POD setzen, diese sich aber primär auf die Identifikation von Risikopatient:innen im intramuralen Bereich beschränken. Informationen zu den Risikofaktoren werden interdisziplinär und intersektoral nicht systematisch ausgetauscht. Strukturen und Prozesse zu Kommunikation und Zusammenarbeit in der Prävention des POD über das Versorgungskontinuum hinweg sind kaum vorhanden.

Zur Prävention des POD bei älteren Patient:innen sollten vermehrt Anstrengungen unternommen werden, die intersektorale, interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation der beteiligten HPC zu verbessern. Ein gemeinsames Instrument zu systematischer Erfassung und Dokumentation der relevanten Risikofaktoren über das Versorgungskontinuum hinweg könnte dabei die Prävention des POD unterstützen.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00391-025-02442-4) enthalten.

## Full-text entities

- **Diseases:** POD (MESH:D000071257)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

1 figure with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12823623/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12823623