# Needs of people with severe mental illness

**Authors:** Johanna Breilmann, Andreas Allgöwer, Reinhold Kilian, Uta Gühne, Steffi G. Riedel-Heller, Alkomiet Hasan, Thomas Becker, Peter Falkai, Klemens Ajayi, Peter Brieger, Karel Frasch, Theresa Halms, Stephan Heres, Markus Jäger, Andreas Küthmann, Albert Putzhammer, Bertram Schneeweiß, Michael Schwarz, Markus Kösters

PMC · DOI: 10.1007/s00115-025-01835-5 · Der Nervenarzt · 2025-05-19

## TL;DR

People with severe mental illness in Germany have multiple needs, but professional support is often insufficient, according to a study.

## Contribution

The study provides insights into the unmet needs and influencing factors for individuals with severe mental illness in Germany.

## Key findings

- On average, individuals have 6.4 needs, with only 40.6% being met.
- Professional support is perceived as insufficient, with 9–86% unmet needs depending on the topic.
- Family support is common, but varies between 7–57% depending on the need.

## Abstract

Aufgrund krankheitsbedingter Funktionseinschränkungen sind viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen auf Unterstützung und Hilfe im Alltag angewiesen, um ein möglichst selbstständiges und gutes Leben führen zu können.

Die Studie untersuchte die Bedarfe, die Bedarfsdeckung sowie deren Einflussfaktoren bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland.

Eingeschlossen wurden Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Die Bedarfe und Bedarfsdeckung sowie die potenziellen Einflussfaktoren wurden mittels Camberwell Assessment of Need (CAN) und Client Sociodemographic and Service Receipt Inventory (CSSRI) erfasst und deskriptiv sowie explorativ analysiert.

Im Mittel haben die Betroffenen 6,4 Bedarfe, von denen im Schnitt 40,6 % gedeckt sind. Fast alle Betroffenen (98 %) benötigen professionelle Unterstützung, die jedoch aus der Perspektive der Betroffenen unzureichend ist (je nach Themenbereich 9–86 %). Viele Betroffene erhalten zudem Unterstützung durch Angehörige (je nach Themenbereich 7–57 %). Die Faktoren Diagnose, Alter, Funktionalität, Haushaltseinkommen und Wohnsituation zeigen einen Einfluss auf die Bedarfszahl und -deckung.

Den Ergebnissen lässt sich entnehmen, dass die Betroffenen vielfältige und komplexe Bedarfe haben, die jedoch unvollständig gedeckt sind. Insbesondere die Unterstützung durch professionelle Dienste wird als unzureichend wahrgenommen.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00115-025-01835-5) enthalten.

## Full-text entities

- **Diseases:** mental illness (MESH:D001523)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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