# Sex and gender differences in posttraumatic stress disorder: current evidence on etiology, trajectory and treatment

**Authors:** Stephanie Haering, Caroline Meyer, Christine Knaevelsrud, Sinha Engel

PMC · DOI: 10.1007/s00115-025-01907-6 · Der Nervenarzt · 2025-10-06

## TL;DR

This paper reviews current evidence on how men and women differ in developing, experiencing, and treating posttraumatic stress disorder.

## Contribution

The paper highlights the gender data gap and calls for gender-sensitive approaches in PTSD diagnosis and treatment.

## Key findings

- Women have a two to three times higher risk of developing PTSD despite men experiencing more traumatic events.
- Men and women differ in symptom severity, comorbid conditions, and treatment outcomes for PTSD.
- Biological and psychosocial factors likely contribute to gender differences in PTSD vulnerability.

## Abstract

Geschlechterunterschiede bei psychischen Störungen sind weit verbreitet. Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zählt hierbei zu den Störungen mit den größten Prävalenzunterschieden zwischen Männern und Frauen.

Dieser narrative Übersichtsartikel beleuchtet die aktuelle wissenschaftlichen Evidenz zu Geschlechterunterschieden in Entstehung, Diagnostik und Behandlung der PTBS.

Obwohl Männer häufiger traumatische Ereignisse erleben, haben Frauen ein zwei- bis dreifach höheres Risiko, an einer PTBS zu erkranken, und zeigen schwerwiegendere PTBS-Symptome als Männer. Die erhöhte Vulnerabilität von Frauen ist bisher nicht vollständig verstanden und auf eine Kombination aus biologischen und psychosozialen Faktoren zurückzuführen. Trotz ihres erhöhten Risikos sind Frauen sowie frauenspezifische Risikofaktoren in der relevanten Forschung unterrepräsentiert – es besteht ein Gender-Data-Gap. Männer erleben häufiger akzidentielle und bewaffnete Traumata, Frauen erleben häufiger sexuelle Gewalt. Während Frauen häufiger an komorbiden Angst- und affektiven Störungen leiden, tritt eine PTBS bei Männern vermehrt in Kombination mit Substanzmissbrauch auf. Männer mit einer PTBS nehmen seltener psychotherapeutische Hilfe in Anspruch als Frauen und profitieren weniger gut von evidenzbasierten traumafokussierten Interventionen.

Die differenzierte Betrachtung biologischer und psychosozialer Faktoren ist entscheidend, um Geschlechterunterschiede in der PTBS zu verstehen. Geschlechtersensible Ansätze in Diagnostik und Behandlung sowie die Berücksichtigung von Geschlecht über binäre Klassifikationen hinaus können helfen, Wissenslücken zu schließen und eine gezieltere Versorgung zu ermöglichen.

Die Online-Version dieses Beitrags (10.1007/s00115-025-01907-6) enthält Informationen zu Geschlechteraspekten in der biologischen Stressreaktion.

## Linked entities

- **Diseases:** posttraumatic stress disorder (MONDO:0005146), substance abuse (MONDO:0002491)

## Full-text entities

- **Diseases:** substance abuse (MESH:D019966), trauma (MESH:D014947), affective disorders (MESH:D019964), PTSD (MESH:D013313), sexual violence (MESH:D050035), anxiety (MESH:D001007), mental disorders (MESH:D001523)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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