# Work-related psychological stress in the public health service during and after the COVID-19 pandemic and measures for reduction

**Authors:** Kerstin Schmidt, Valentin Assheuer, Margarethe Kubitza, Isabell Schultheis, Susann Schmidt, Uwe Stengele, Dirk Cremer, Anke Ahäuser, Birte Pantenburg, Stella Duwendag, Kayvan Bozorgmehr, Brigitte Joggerst

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04164-9 · 2025-12-01

## TL;DR

This study explores the psychological stress experienced by public health workers during and after the pandemic and evaluates the effectiveness of measures to reduce it.

## Contribution

The study provides new insights into stress factors and mitigation measures in public health services post-pandemic.

## Key findings

- Overloaded workloads and non-core tasks were identified as main stress factors during the pandemic.
- Most employer measures were not aligned with the stressors and failed to provide lasting relief.
- Authentic appreciation from employers was consistently seen as a positive and relieving factor.

## Abstract

Die neue Normalität nach der COVID-19-Pandemie ist für Mitarbeitende im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) von Unsicherheiten durch Herausforderungen wie geopolitische Bedrohungen, den Klimawandel und mögliche Pandemien sowie strukturelle Veränderungen durch die Digitalisierung geprägt. Die vorliegende qualitative Studie untersucht arbeitsplatzbezogene psychische Belastungen von Mitarbeitenden in Gesundheitsämtern während und nach der COVID-19-Pandemie sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen, die diesen entgegenwirken sollen.

In einem partizipativen Verfahren zwischen der Universität Bielefeld und 7 Gesundheitsämtern wurden 15 im Herbst und Winter 2023/2024 geführte qualitative Interviews inhaltsanalytisch nach Mayring ausgewertet. Die Mitarbeiter:innen in den Gesundheitsämtern wurden nach Belastungsfaktoren in ihrem Arbeitsalltag während und nach der COVID-19-Pandemie gefragt und danach gebeten, von den Arbeitgebern durchgeführte Maßnahmen zur Reduktion dieser Belastungen zu benennen und ihre Wirksamkeit einzuschätzen.

Als Hauptbelastungen wurden ein überhöhter Arbeitsumfang und fachfremde Aufgaben, die im Kontext der Pandemie entstanden, identifiziert. Die von den Arbeitgebenden ergriffenen Maßnahmen waren meist nicht auf die Belastungen abgestimmt und reduzierten diese nicht nachhaltig. Viele Befragte sahen sich daher nicht in der Lage, bei künftigen Krisen adäquat zu handeln. Als authentisch empfundene Wertschätzung wurde jedoch durchgehend positiv bewertet und als entlastend wahrgenommen.

Die Ergebnisse zeigen angesichts der Möglichkeit künftiger Krisen und Veränderungen die dringende Notwendigkeit einer verbesserten Vorbereitung. Diese sollte insbesondere die Bedürfnisse der Beschäftigten im ÖGD mit einbeziehen.

## Linked entities

- **Diseases:** COVID-19 (MONDO:0100096)

## Full-text entities

- **Diseases:** COVID-19 (MESH:D000086382)

---
Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12764689