# Cooperation between science and practice in public health services: a systematic mapping from 2015 to 2024

**Authors:** Simon Bimczok, Marlene Lakemann, Dagmar Starke, Laura Arnold

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04161-y · 2025-12-01

## TL;DR

This study maps collaborations between science and public health practice in Germany from 2015 to 2024, revealing trends and themes.

## Contribution

The paper provides the first systematic mapping of science-practice cooperation in Germany's public health sector.

## Key findings

- 611 science-practice collaborations in public health were identified, mostly through conference contributions.
- Collaborations increased over time and focused on traditional public health areas, often at the local level.
- Collaborations were geographically concentrated in western German regions.

## Abstract

Wissenschaft-Praxis-Kooperationen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) bieten das Potenzial, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis und praxisbezogene Fragestellungen in die Forschung zu integrieren. Bestehende Kooperationen können Einblicke in strukturelle Rahmenbedingungen liefern. Bislang existiert in Deutschland jedoch keine systematische Erhebung. Ziel dieser Studie war es daher, Wissenschaft-Praxis-Kooperationen im ÖGD systematisch zu identifizieren und zu analysieren.

In einem strukturierten Screeningprozess wurden verschiedene Datenquellen aus dem Zeitraum von 2015–2024 systematisch durchsucht: (i) Google™, (ii) Kongress-Abstract-Bände, (iii) wissenschaftliche Datenbanken, (iv) Datenbanken für graue Literatur, ergänzt um eine (v) Online-Umfrage, ein (vi) Snowballing und (vii) den Einbezug des Netzwerks des EvidenzÖGD-Projektkonsortiums. Die identifizierten Kooperationen wurden anhand verschiedener Strukturmerkmale kategorisiert und deskriptiv mittels nach Subgruppen aufgeschlüsselter Häufigkeitsanalysen ausgewertet.

Es wurden insgesamt 611 Wissenschaft-Praxis-Kooperationen im ÖGD identifiziert – vor allem über Kongressbeiträge. Im betrachteten Zeitraum zeigt sich eine Zunahme an Kooperationen. Viele bezogen sich thematisch auf klassische ÖGD-Handlungsfelder und wurden meist auf kommunaler Ebene umgesetzt. Die Koordination war zwischen wissenschaftlichen und ÖGD-Institutionen fast gleich verteilt, während die geografische Umsetzung durch westliche Flächenländer geprägt war.

Diese Übersicht über Wissenschaft-Praxis-Kooperationen ermöglicht umfassende Einblicke in eine komplexe und vielschichtige Kooperationslandschaft. Aufbauend bietet sich viel Potenzial für tiefergehende Analysen, z. B. zur Untersuchung förderlicher wie hinderlicher Faktoren der Zusammenarbeit sowie zum besseren Verständnis räumlicher und thematischer Cluster.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-025-04161-y) enthalten.

## Full-text entities

- **Diseases:** COVID-19 (MESH:D000086382)
- **Chemicals:** Anteil bei 3-5 (-), Am (MESH:D000576)

## Figures

3 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12764607/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12764607