# COVID-19 outbreaks in precarious living and working conditions: findings from an after-action review and recommendations for public health services

**Authors:** Janina Schäfer, Juliane Seidel, Maria an der Heiden, Renke Biallas, Annika Heck, Franziska Hommes, Brigitte Joggerst, Annette Jurke, Angelika Puls, Meike Schöll, Philipp Schulze, Amrei Wolter, Katja Kajikhina, Navina Sarma

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04157-8 · 2025-11-14

## TL;DR

This paper reviews challenges and solutions in managing COVID-19 outbreaks in vulnerable living and working conditions in Germany.

## Contribution

The study provides practical recommendations for public health services based on an after-action review of past outbreaks.

## Key findings

- Communication with populations and organizations was a major challenge during outbreaks.
- Good practices in intersectoral cooperation and targeted communication were identified.
- After-action reviews are effective tools for improving crisis management in public health.

## Abstract

Die COVID-19-Pandemie stellte den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen, insbesondere bei Ausbruchsgeschehen in prekären Wohn- und Arbeitssettings.

Im Rahmen eines im Mai 2023 durchgeführten After-Action-Reviews (AAR) analysierten 29 Fachkräfte aus Gesundheitsämtern und weiteren Behörden 9 Ausbrüche aus den Jahren 2020–2022, basierend auf methodischen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten. Ziel war es, Herausforderungen und erfolgreiche Ansätze in den Bereichen „Preparedness and Response“ sowie „Public Health and Social Measures“ zu identifizieren und daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Die 2‑tägige Online-Veranstaltung ermöglichte aktive Diskussionen, die dokumentiert und anschließend mit den Teilnehmenden konsolidiert wurden. Als besonders herausfordernd wurden die behördliche Kommunikation mit Bevölkerung, Zivilgesellschaft und Unternehmen, die intersektorale Zusammenarbeit mit diversen Akteur:innen sowie die strukturelle Vorbereitung des ÖGD auf komplexe Lagen benannt. Gleichzeitig wurden zahlreiche Beispiele guter Praxis dokumentiert – etwa zur ressortübergreifenden Kooperation, zum Aufbau interner Strukturen oder zur zielgruppenspezifischen Kommunikation. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen entwickelten die Teilnehmenden Empfehlungen zur Verbesserung des Krisenmanagements bei künftigen Ausbruchsgeschehen in prekären Settings.

AAR stellen ein akzeptiertes und umsetzbares Instrument zur strukturierten Aufarbeitung epidemischer Lagen und zum Wissenstransfer im ÖGD dar und können somit zur besseren Vorbereitung auf zukünftige Krisen beitragen.

## Linked entities

- **Diseases:** COVID-19 (MONDO:0100096)

## Full-text entities

- **Diseases:** COVID-19 (MESH:D000086382)

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12764599