# Regular inspections of hospitals by the public health service: nationwide representative data collection on structure, organization, and content in Germany

**Authors:** Anna Dornaika, Julia Dannenberg, Felix Droop, Steffen Engelhart, Nico T. Mutters, Alexander D. Wollkopf

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04162-x · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz · 2025-12-02

## TL;DR

This study examines hospital inspections in Germany to assess their structure, organization, and content using nationwide data.

## Contribution

The paper provides the first representative analysis of hospital inspections conducted by public health services in Germany.

## Key findings

- Most inspections involve medical professionals and hygiene specialists.
- Standardized checklists are used by two-thirds of health departments.
- Only 3% of departments conduct systematic evaluations with feedback.

## Abstract

In Deutschland werden Krankenhäuser regelmäßig und anlassunabhängig durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst begangen, um Maßnahmen zur Prävention nosokomialer Infektionen zu überprüfen. Die Gestaltung der Regelbegehungen liegt im Ermessen der jeweiligen Gesundheitsbehörde. Ziel dieser Arbeit ist es, erstmals eine repräsentative Bestandsaufnahme von Struktur, Organisation und Inhalten der Regelbegehungen durch deutsche Gesundheitsämter (GÄ) vorzunehmen.

Im Projekt PRO-OEGD wurde im Zeitraum 12/2023–05/2024 eine Online-Befragung der deutschen GÄ durchgeführt. Die statistische Auswertung erfolgte mittels Chi-Quadrat‑, Fisher‑, Mann-Whitney- und Pearson-Korrelationstest.

Die Rücklaufquote betrug 66 % (248 von 377 GÄ). Trotz föderal bedingter struktureller Unterschiede wurden viele Gemeinsamkeiten festgestellt, insbesondere hinsichtlich der Inhalte der Regelbegehungen. Strukturell sind meist ärztliche Fachkräfte, Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure sowie Hygienefachkräfte an den Begehungen beteiligt. Kliniken der Maximalversorgung werden häufiger als Nichtmaximalversorger mehrfach pro Jahr begangen. Meist (90 %) werden die Krankenhäuser vorab über den Termin informiert. Zwei Drittel der GÄ nutzen standardisierte Checklisten. Ein kleiner Teil (3 %) führt eine systematische Auswertung der Begehungsergebnisse mit Feedback an die Einrichtungen durch.

Auf Grundlage der Ergebnisse wird die Entwicklung von standardisierten Checklisten angestrebt, um eine deutschlandweite Vereinheitlichung der Krankenhaus-Regelbegehungen zu ermöglichen. Dies soll zu einer effizienteren Nutzung von Personalressourcen beitragen, zukünftige Digitalisierungsinitiativen erleichtern und eine Grundlage für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse schaffen.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-025-04162-x) enthalten.

## Full-text entities

- **Diseases:** infection (MESH:D007239)

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## Figures

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## References

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