# Importance of emergency temporary external fixation for bicondylar tibial plateau fractures: A 10-year retrospective analysis from a university level 1 trauma center

**Authors:** Claas Neidlein, Daniel P. Berthold, Felix Winden, Boris Michael Holzapfel, Wolfgang Böcker, Julian Fürmetz, Markus Bormann

PMC · DOI: 10.1007/s00113-025-01604-8 · Unfallchirurgie (Heidelberg, Germany) · 2025-07-25

## TL;DR

A 10-year study examines the use of temporary external fixation for tibial plateau fractures and finds no significant difference in overall complication rates compared to immobilization with a cast.

## Contribution

The study provides new data on complication rates of temporary external fixation versus immobilization for tibial plateau fractures.

## Key findings

- No significant difference in overall complication rates between temporary external fixation and immobilization.
- Higher infection rates were observed in patients using temporary external fixation.
- Temporary external fixation did not limit joint movement.

## Abstract

Tibiakopffrakturen (TKF) verzeichnen in den letzten 10 Jahren einen signifikanten Inzidenzanstieg. Häufig handelt es sich hierbei um bikondyläre Frakturen. Die initiale Versorgung dieser Frakturen mittels Fixateur externe (tEF) wird kontrovers diskutiert, und es gibt nur wenige Daten über Komplikationen bei temporär angelegtem tEF.

Das Ziel dieser Studie ist, die Komplikationsraten zwischen Patienten mit und ohne initiale tEF-Anlage in einem ähnlichen Patientenkollektiv zu untersuchen.

Diese monozentrische retrospektive Studie analysiert die Komplikationsraten von bikondylären Tibiakopffrakturen von Januar 2011 bis Dezember 2020 an einem universitären überregionalen Traumazentrum. Die Frakturen wurden nach der jeweiligen initialen Therapie in 2 Gruppen eingeteilt (temporärer Fixateur externe (tEF)) und primäre Immobilisierung in Gips/Orthese (iGO). Das Komplikationsrisiko wurde mithilfe einer univariaten Regressionsanalyse ermittelt.

Insgesamt zeigte sich kein signifikant erhöhtes relatives Risiko für Komplikationen zwischen tEF und iGO (Odds Ratio (OR) 1,97, 95 %-KI 0,90–4,37, p = 0,069). Die spezifische Komplikation einer postinterventionellen Infektion trat jedoch signifikant häufiger bei der Verwendung von tEF auf (OR 5,12, 95 %-KI 1,27–29,88, p = 0,01), während die Gesamtrate der Komplikationen keine signifikante Zunahme zeigte. Der Einsatz von tEF war nicht mit einem eingeschränkten Bewegungsmaß (ROM) assoziiert.

Die postoperative Gesamtkomplikationsrate bei Tibiakopffrakturen wird durch die initiale Versorgung mit einem Fixateur externe oder einem Gips nicht signifikant beeinflusst. Die Entscheidung für einen temporären Fixateur sollte individuell und basierend auf klaren Indikationen getroffen werden. Die höhere Infektionsrate bei Patienten mit einem Fixateur externe stellt ein Risiko dar; dieses muss im Zusammenhang mit einem möglichen Bias durch komplexere Weichteil- und Knochenverletzungen sowie Mehrfachverletzungen betrachtet werden.

## Full-text entities

- **Diseases:** ROM (MESH:D009041), iBC (MESH:D013478), TPF (MESH:D000092463), injuries (MESH:D014947), bicondylar fractures (MESH:D000092525), infection (MESH:D007239), bone injuries (MESH:D001847)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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