# Products containing Micronutrients: Medicinal Products or Food?

**Authors:** Hendrik Schulze, Benjamin Conrads, Ulrike Saerbeck, Evelyn Breitweg-Lehmann

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04120-7 · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz · 2025-09-19

## TL;DR

The paper discusses the legal and practical challenges of distinguishing between food supplements and medicinal products based on their composition and effects.

## Contribution

It highlights the regulatory differences and the criteria used to classify products as medicinal or food.

## Key findings

- Food supplements and medicinal products can be similar in composition and form but differ in regulatory requirements.
- Products with notable pharmacological effects are typically classified as medicinal.
- Regulatory authorities can legally classify products in the interest of consumer protection.

## Abstract

Nahrungsergänzungsmittel spielen eine Rolle im Alltag vieler Verbraucher, deren Wunsch nach einem gesunden Leben durch einen wachsenden Markt aus verschiedenartigen Präparaten vermeintlich erfüllt wird. Obwohl sie in der Aufmachung häufig Arzneimitteln ähneln, sind Nahrungsergänzungsmittel auch Lebensmittel, für die die gleichen rechtlichen Bestimmungen wie für andere Lebensmittel gelten. Die Abgrenzung zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln – insbesondere Nahrungsergänzungsmitteln – stellt jedoch eine komplexe rechtliche und praktische Herausforderung dar. Beide Produktgruppen können sich in Zusammensetzung, Darreichungsform und Wirkung stark ähneln, unterscheiden sich jedoch grundlegend in den regulatorischen Anforderungen. Dem Inverkehrbringen von Arzneimitteln geht ein strenges Zulassungsverfahren mit Wirksamkeits‑, Sicherheits- und Qualitätsnachweisen voraus. Im Gegensatz dazu gibt es für Nahrungsergänzungsmittel, die oft identische Stoffe in niedrigeren Dosierungen enthalten, lediglich ein Anzeigeverfahren ohne vorausgehende Prüfung. Zum Teil werden Erzeugnisse fälschlicherweise als Nahrungsergänzungsmittel in Verkehr gebracht, obwohl sie aufgrund ihrer Wirkung oder Aufmachung als Arzneimittel einzustufen sind. Die Einstufung als Arzneimittel erfolgt stets in einer Einzelfallprüfung anhand verschiedener Faktoren, wobei die nennenswerte pharmakologische Wirkung in der Regel das zentrale Kriterium darstellt. Trotz des dynamischen und vielfältigen Marktes gelingt es den Überwachungsbehörden, derartige Produkte rechtssicher und im Sinne des Verbraucherschutzes einzustufen.

## Full-text entities

- **Genes:** AMELX (amelogenin X-linked) [NCBI Gene 265] {aka AI1E, AIH1, ALGN, AMG, AMGL, AMGX}
- **Diseases:** D-A-CH (MESH:D014808)
- **Chemicals:** Vitamine (MESH:D014810), Vitamin D (MESH:D014807), Arzneimittel (-)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## References

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