# Efficient sleep endoscopy planning prior to breathing-dependent unilateral hypoglossal nerve stimulation

**Authors:** Arne Böttcher, Lisa Schmitz, Linda J. Voß, Christian S. Betz, Jacob F. Clausen

PMC · DOI: 10.1007/s00106-025-01655-8 · 2025-08-28

## TL;DR

This paper introduces a new method to efficiently plan sleep endoscopy before implanting a breathing-dependent tongue nerve stimulator, improving patient care and reducing costs.

## Contribution

The Eppendorfer DISE concept is introduced as a reliable and efficient approach for excluding concentric velopharyngeal collapse.

## Key findings

- The Müller-Manöver and simulated snoring showed 100% sensitivity and specificity in predicting concentric velopharyngeal collapse.
- Seven of 28 patients showed signs of concentric collapse, confirmed by sleep endoscopy.
- The method demonstrated strong statistical significance (p < 0.05) in predicting sleep endoscopy results.

## Abstract

Die Implantation des atmungsabhängigen unilateralen Zungenschrittmachers erfordert bislang den präoperativen Ausschluss eines komplett konzentrischen Velopharynxkollaps (CCC) in der Schlafendoskopie („drug-induced sleep endoscopy“, DISE). Dies stellt das durchführende Implantationsteam vor gewisse logistische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Um hier einen patientenfreundlichen sowie kosten- und zeiteffizienten Ablauf zu generieren, wurde das Eppendorfer DISE-Konzept entwickelt.

Wir führten eine retrospektive Analyse von Patienten mit Zungenschrittmachern durch, die präoperativ mittels Müller-Manövers und simulierten Schnarchens im Liegen transnasal flexibelendoskopisch hinsichtlich eines CCC untersucht wurden. Bei unauffälligem Befund ohne Hinweise auf einen CCC wurde die DISE unmittelbar vor der Implantation des Zungenschrittmachers im selben Eingriff durchgeführt.

Es wurden insgesamt n = 28 Patienten untersucht. Hierbei zeigte sich bei 7,9 % ein auffälliger Befund im Müller-Manöver bzw. beim simulierten Schnarchen. Diese Patienten zeigten in der DISE einen CCC. Bei unauffälligem Müller-Manöver zeigte sich auch in der DISE kein Anhalt für einen CCC. Somit lagen eine Sensitivität und eine Spezifität von jeweils 100 % vor. Gleiches gilt für den positiven bzw. negativen prädiktiven Wert. Somit kann eine direkte Abhängigkeit des Müller-Manövers vom velopharyngealen DISE-Befund gesehen werden (exakter Test nach Fisher: 0,0026; p < 0,05).

Das Eppendorfer DISE-Konzept erweist sich als zuverlässige Methode, um einen CCC patientenorientiert sowie kosten- und zeiteffizient auszuschließen. Ob der CCC weiterhin ein Ausschlusskriterium für die unilaterale atmungsabhängige Zungenschrittmacherimplantation bleibt, bleibt abzuwarten.

## Full-text entities

- **Diseases:** CCC (MESH:D014681), snoring (MESH:D012913)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

2 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12552349/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12552349