# Prevention and treatment of long-term sequelae in critically ill patients—the responsibility of intensive care medicine

**Authors:** Mahan Sadjadi

PMC · DOI: 10.1007/s00101-025-01597-4 · 2025-09-30

## TL;DR

Critically ill patients often face long-term health issues after intensive care, and this paper discusses how to prevent and manage these problems.

## Contribution

The paper emphasizes the role of intensive care medicine in preventing long-term complications through improved transitions and follow-up care.

## Key findings

- Up to 70% of critically ill patients experience significant limitations within a year after intensive care.
- Systematic documentation and interdisciplinary collaboration are essential to minimize long-term complications.
- Optimizing acute treatment based on individual needs is crucial for long-term recovery.

## Abstract

Patient:innen, die eine kritische Erkrankung mit intensivmedizinischer Behandlung überstanden haben, leiden häufig unter anhaltenden Beschwerden, die als Post-Intensive Care Syndrom (PICS) zusammengefasst werden. PICS umfasst sowohl neu aufgetretene als auch sich verschlechternde Symptome, die die Lebensqualität und Alltagsfunktionalität einschränken und so die gesellschaftliche und berufliche Reintegration erschweren. Um dem vorzubeugen, gewinnen neben der Verbesserung der Akuttherapie auch die Übergänge von der Intensiv- zur Regelversorgung sowie die langfristige Betreuung an Bedeutung.

Relevante Risikofaktoren sowie präventive und therapeutische Maßnahmen für die langfristige Versorgung kritisch erkrankter Patient:innen werden identifiziert und diskutiert. Der Fokus liegt auf der Rolle der Intensivmedizin in der Weichenstellung für eine optimale Nachsorge.

Auf Grundlage einer systematischen Literaturrecherche werden die Ergebnisse bisheriger Studien narrativ synthetisiert, um Implikationen für die wissenschaftliche und klinische Praxis abzuleiten.

Bis zu 70 % kritisch erkrankter Patient:innen leiden im ersten Jahr nach der Intensivtherapie an relevanten Einschränkungen. Neben der Optimierung der Akuttherapie in Abhängigkeit von individuellen Bedarfen sind die systematische Dokumentation und verlustfreie Kommunikation des intensivstationären Verlaufs sowie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit essenziell, um langfristige Komplikationen zu minimieren. Die Intensivmedizin spielt dabei eine Schlüsselrolle, indem sie sicherstellt, dass durch eine bestmögliche Weichenstellung während der Akutversorgung individuelle kurz-, mittel- und langfristige Ziele zeitgerecht erreicht werden können.

## Full-text entities

- **Diseases:** critical illness (MESH:D016638), PICS (MESH:C000657744)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

3 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12552250/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12552250