# Bertolotti syndrome: an often overlooked cause of specific back pain

**Authors:** Anna-Lena Hauser, Alexander Von Glinski, Javier Fernando Noriega Urena, Tobias Lange, Samira Murad, Guido Lewik, Tobias Schulte

PMC · DOI: 10.1007/s00132-025-04656-1 · Orthopadie (Heidelberg, Germany) · 2025-04-29

## TL;DR

Bertolotti syndrome is a common but often overlooked cause of chronic lower back pain that can delay diagnosis and treatment.

## Contribution

This paper provides a systematic review of diagnostic and treatment approaches for Bertolotti syndrome.

## Key findings

- Bertolotti syndrome is associated with chronic lower back pain and radiculopathy.
- Imaging techniques like X-ray, MRI, and CT are crucial for diagnosis.
- Surgical options show better outcomes than conservative treatments when properly selected.

## Abstract

Lumbosakrale Übergangsanomalien (LSTV; Bertolotti-Syndrom) sind mit einer Prävalenz von 16–35 % häufig und können eine Ursache spezifischen Rückenschmerzes sein. Die unzureichende Bekanntheit dieser Anomalie führt oft zu einer verzögerten Diagnosestellung und Therapie.

Diese Arbeit erläutert die anatomischen und biomechanischen Grundlagen des Bertolotti-Syndroms und diskutiert Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten.

Diese systematische Übersichtsarbeit wurde gemäß den PRISMA-Richtlinien (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses) durchgeführt. Die SCOPE-Kriterien (Structuring Comparative Outcome Reporting in Epidemiology) wurden berücksichtigt, um eine umfassende und transparente Berichterstattung zu gewährleisten. Eine systematische Recherche wurde in PubMed mit den Suchbegriffen „Bertolotti“ und „Bertolotti syndrome“ und „lumbosacral transitional vertebrae“ durch eine Untersucherin durchgeführt und 112 Studien eingeschlossen. Artikel, die nicht in englischer oder deutscher Sprache verfügbar waren, wurden ausgeschlossen.

Patienten mit einem symptomatischen Bertolotti-Syndrom leiden häufig an chronischen lumbalen Rückenschmerzen, ggf. mit Radikulopathien. Bildgebende Verfahren, insbesondere Röntgen, MRT und CT, spielen eine Schlüsselrolle bei der Diagnose. Konservative Therapien zeigen nur begrenzten Erfolg, v. a. in Fällen, in denen die Fehlbildung nicht in das Therapiekonzept integriert wird. Operative Alternativen umfassen die operative Entfernung des Neoarthrosspaltes, eine Fusion des betroffenen Segmentes und im Einzelfall auch Neuromodulationstechniken.

Die Wahl der Behandlung hängt von der Beschwerdekonstellation des Patienten, der individuellen Anatomie und dem Vorhandensein symptomatischer degenerativer Veränderungen von Neoarthros, Facettengelenken, Bandscheiben, Iliosakralgelenk und Neuroforamen ab. Während konservative Maßnahmen initial empfohlen werden, zeigt die Processektomie bei sorgfältiger Auswahl der Patienten vielversprechende Ergebnisse. Fusionsoperationen und Neuromodulationstechniken sind Alternativen. Die vorhandene Evidenz ist spärlich. Weitere Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit der einzelnen Therapieoptionen für bestimmte Subgruppen besser bewerten zu können.

## Linked entities

- **Diseases:** radiculopathy (MONDO:0002959)

## Full-text entities

- **Diseases:** Bertolotti syndrome (MESH:D013577), pain (MESH:D010146), chronic low back pain (MESH:D017116), radiculopathies (MESH:D011843), back pain (MESH:D001416)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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