# Osteosynthesis for proximal humeral fractures: Plating, double plating and more

**Authors:** Karl J. Sander, Julia Sußiek, Mats Jonas Wiethölter, Michael J. Raschke, J. Christoph Katthagen

PMC · DOI: 10.1007/s00113-025-01574-x · 2025-04-24

## TL;DR

This paper discusses surgical techniques for treating proximal humeral fractures, focusing on plating methods and their effectiveness in different patient scenarios.

## Contribution

The paper introduces and evaluates the use of double plating and other augmentation techniques for improved stability in complex proximal humeral fractures.

## Key findings

- Double plating has become increasingly used in clinical practice for complex fractures.
- Combined osteosynthetic techniques reduce the risk of complications like secondary dislocation.
- Augmentation methods like cement and bone grafts improve outcomes in osteoporotic bone.

## Abstract

Die proximale Humerusfraktur (PHF) tritt aufgrund des demografischen Wandels immer häufiger im klinischen Alltag auf. Gleichzeitig ist die operative Versorgung aufgrund komplexer werdender morphologischer Frakturmerkmale, vor dem Hintergrund der abnehmenden Knochenqualität, häufiger indiziert und anspruchsvoller durchzuführen. Die osteosynthetische Versorgung mithilfe der winkelstabilen Plattenosteosynthese ist neben der inversen Frakturprothetik weiterhin die Hauptsäule der operativen Behandlung. Das Therapiekonzept ist individuell abhängig von den morphologischen Frakturcharakteristika, dem patientenspezifischen Risikoprofil und der Expertise des Operateurs. Bei jüngeren Patienten ist, wenn umsetzbar, ein osteosynthetisches Vorgehen zu präferieren. In den letzten Jahren werden vermehrt Osteosynthesetechniken kombiniert, um einen Humeruskopferhalt und eine ausreichende Stabilität zu erreichen. Das Risiko für Komplikationen wie sekundäre Dislokation und Schrauben-Cut-out ist durch eine verbesserte Indikationsstellung und Operationstechnik deutlich gesunken. Die Doppelplattenosteosynthese bietet als eines dieser Kombinationsverfahren durch eine zusätzliche von ventral aufgebrachte Platte vielversprechende Möglichkeiten bei komplexen Frakturen und hat sich zunehmend im klinischen Alltag etabliert. Zementaugmentation von Schrauben oder unterschiedliche Bone-Grafts sind zusätzliche Möglichkeiten, winkelstabile Plattenosteosynthesen zu ergänzen, damit auch bei osteoporotischem Knochen ein gutes Rekonstruktionsergebnis erzielt werden kann.

## Full-text entities

- **Diseases:** osteoporotic bone (MESH:D058866), dislocation (MESH:D004204), PHF (MESH:D012784), fracture (MESH:D050723)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

5 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC12213982/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC12213982