# Knowledge and attitudes toward assisted suicide: Survey of members of the German Society of Anaesthesiology and Intensive Care Medicine (DGAI)

**Authors:** Yann-Nicolas Batzler, Manuela Schallenburger, Jacqueline Schwartz, Till Brune, Susanne Feit, Theresa Tenge, Remo Küppers, Stefan Meier, Martin Neukirchen

PMC · DOI: 10.1007/s00101-025-01547-0 · Die Anaesthesiologie · 2025-05-16

## TL;DR

This survey explores German anesthesiologists' and intensive care physicians' knowledge and attitudes toward assisted suicide following legal changes in Germany.

## Contribution

The study provides new insights into medical professionals' understanding and opinions on assisted suicide in a rapidly changing legal context.

## Key findings

- Most participants incorrectly believed assisted suicide is still illegal in Germany.
- A majority of respondents want a legal framework for assisted suicide.
- Many physicians are unwilling to participate in assisted suicide regardless of patient health status.

## Abstract

In Deutschland wurde 2020 das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben, sodass diesbezüglich in Deutschland eine der liberalsten Situationen weltweit herrscht. Eine gesetzliche Regelung ist ungewiss – zuletzt scheiterten zwei Gesetzesvorschläge im Deutschen Bundestag.

Wissen zur rechtlichen Lage in Deutschland sowie Haltungen zur Suizidassistenz unter Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) sollen abgebildet werden.

Von der Studiengruppe wurde ein Online-Fragebogen entwickelt. Dieser enthielt Fragen zu Demografie, zur (standes-)rechtlichen Situation der Suizidassistenz in Deutschland sowie zur persönlichen Haltung diesbezüglich. Er wurde via Mitglieder-Newsletter verteilt.

Von 25.573 via E‑Mail erreichbaren DGAI-Mitgliedern nahmen 686 bis zum Ende teil. Davon waren 99 % (n = 676/686) Ärzt:innen. Es nahmen 86 % (n = 589/686) fälschlicherweise an, Suizidassistenz dürfe in Deutschland nicht geschäftsmäßig angeboten werden; 77 % (n = 527/686) wünschten sich eine gesetzliche Regelung. Von den Befragten waren 55 % (n = 374/686) der Ansicht, dass Gesundheitsmitarbeitende die richtigen Ansprechpartner sind, um über die Zulässigkeit eines assistierten Suizids zu entscheiden; 23 % (n = 159/686) sprachen Patient:innen noch nie auf Todeswünsche an. Eine Mitwirkung beim assistierten Suizid lehnten 71 % (n = 486/686) bei Patient:innen unabhängig des Gesundheitszustands ab, 65 % (n = 443/686) konnten sich diese nur im palliativen Setting vorstellen.

Zahlreiche Teilnehmer:innen wiesen Wissenslücken zur gültigen Rechtslage bezüglich der Suizidassistenz auf. Eine gesetzliche Regulierung soll Rechtssicherheit schaffen. Die Ergebnisse unterstreichen die Komplexität des Themas um den assistierten Suizid.

## Full-text entities

- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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