# Risk factors and treatment of post-dural puncture headache—an analysis of the German patients of the international EPIMAP study

**Authors:** S. Kroegel, C. von Heymann, A. Schyns-van den Berg, K. Becke, P. Kranke, H. Lewald, S. Müller, E. Muggleton, C. Neumann, H. Ohnesorge, S. Piper, L. Kaufner

PMC · DOI: 10.1007/s00101-025-01540-7 · Die Anaesthesiologie · 2025-05-21

## TL;DR

This study analyzes risk factors and treatment outcomes for post-dural puncture headaches in German patients, comparing epidural blood patches with conservative treatment.

## Contribution

The paper provides new insights into the effectiveness of epidural blood patches versus conservative treatment for post-dural puncture headaches in obstetric patients.

## Key findings

- Epidural blood patches significantly reduced pain levels compared to conservative treatment.
- Approximately 27% of patients treated with an epidural blood patch experienced a recurrence of headache requiring hospitalization.
- Individualized treatment decisions appear to be influenced by the intensity of the headache.

## Abstract

Die akzidentelle Duraperforation (ADP) ist eine seltene, aber ernst zu nehmende Komplikation der rückenmarknahen Anästhesie, die zu einem Postpunktionskopfschmerz (PDPH), welcher das Wohlbefinden der betroffenen Frauen erheblich beeinträchtigt, führen kann.

Die vorliegende Arbeit untersucht die Patientinnencharakteristika, die Behandlung und das Behandlungsergebnis des PDPH nach ADP in der Geburtsmedizin und vergleicht eine konservative Therapie mit einem epiduralen Blut-Patch (EBP). Es werden charakteristische Merkmale, Symptomverläufe, Nebenwirkungen und Komplikationen beider Therapieansätze dargestellt.

Es wurden Daten von 73 Patientinnen aus 9 deutschen Studienzentren der europäischen Studie European Practices in the Management of Accidental Dural Puncture in Obstetrics (EPIMAP), einer prospektiven multizentrischen Kohortenstudie, deskriptiv analysiert.

Im Zeitraum von 2016 bis 2018 erhielten 56 der 73 (76,7 %) eingeschlossenen Patientinnen einen EBP, 17 Patientinnen wurden konservativ behandelt (23,3 %). Im Kollektiv mit der konservativen Therapie wurde auf der numerischen Schmerzskala (NRS) mit Interquartilenbereich (IQR) im Liegen ein medianes Schmerzniveau von 2 (IQR 1; 3) und im Stehen von 7 (5; 8) angegeben. Die andere Gruppe gab vor Anlage des EBP eine Schmerzintensität im Liegen von NRS 3 (1; 7) und im Stehen von NRS 8,5 (7; 10) an. Das Schmerzniveau 24 h nach EBP lag bei einem NRS von 0 (0; 2) im Liegen und von 1 (0; 2) im Stehen. Die konservativ behandelten Patientinnen beschrieben bei Entlassung einen Schmerzrückgang im Liegen auf NRS 0 (0; 1) und im Stehen auf NRS 2 (1; 4). 15 Patientinnen wurden nach einem EBP mit erneutem PDPH stationär aufgenommen (26,8 %), 9 erhielten einen zweiten EBP (60 %).

Der EBP stellt eine effektive Behandlungsoption zur Senkung der Schmerzintensität eines Postpunktionskopfschmerzes dar, wobei die Wahl zwischen EBP und konservativer Therapie v. a. von der Intensität des Kopfschmerzes beeinflusst zu sein scheint. Die Ergebnisse dieser Untersuchung unterstreichen die Bedeutung eines individualisierten Behandlungsansatzes.

## Full-text entities

- **Diseases:** post-dural puncture headache (MESH:D051299), headache (MESH:D006261), pain (MESH:D010146)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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