# Status survey of Austrian pain clinics 2023: Impact of the COVID-19 pandemic on pain management services

**Authors:** Sascha Hammer, Anna Krawczyk, Brigitte Messerer, Stefan Neuwersch-Sommeregger, Patrick Reinbacher, Gregor Schittek, Andreas Sandner-Kiesling

PMC · DOI: 10.1007/s00482-025-00871-z · Schmerz (Berlin, Germany) · 2025-03-17

## TL;DR

This survey assesses the state of Austrian pain clinics in 2022, highlighting the impact of the pandemic on chronic pain management services.

## Contribution

The study provides a post-pandemic analysis of pain clinic availability and service quality in Austria.

## Key findings

- 92 out of 109 clinics participated, with 51 currently operating a pain clinic.
- 7.5% of active pain clinics were lost compared to 2014 despite new openings.
- Only a few clinics offer standardized multimodal pain therapy.

## Abstract

Laut dem Bericht der Österreichischen Schmerzgesellschaft von 2020 leiden bis zu 1,8 Mio. Menschen in Österreich unter chronischem Schmerz. Die Behandlung dieser SchmerzpatientInnen sollte laut ÖSG idealerweise mittels multimodaler Schmerztherapie in speziellen schmerztherapeutischen Einrichtungen erfolgen. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll der postpandemische Ist-Versorgungszustand 2022 der österreichischen Schmerzambulanzen erhoben und dessen Veränderung in den letzten Jahren aufgezeigt werden.

Bei dieser Befragung wurden die ärztlichen LeiterInnen aller anästhesiologischen Abteilungen Österreichs über einen Zugangscode zum Vergleich des prä- zu postpandemischen Status ihrer Schmerzambulanzen via SurveyMonkey (SurveyMonkey Inc., San Mateo, CA, USA) befragt. Es wurden nur anästhesiologische Abteilungen kontaktiert, da Schmerzambulanzen in Österreich fast ausschließlich anästhesiologisch geführt sind. Diese Umfrage wurde online per E‑Mail an alle österreichischen Kliniken mit einer Schmerzambulanz verschickt und war im Zeitraum von Herbst 2022 bis Mai 2023 zur Bearbeitung freigegeben.

92 der 109 befragten Kliniken nahmen an der Umfrage teil. Davon betreiben aktuell 51 eine Schmerzambulanz, sieben im Vollzeitbetrieb. Neun Schmerzambulanzen wurden seit 2014 geschlossen, sieben neue geöffnet. Trotzdem gingen im Vergleich zu 2014 7,5 % der aktiven Schmerzambulanzen verloren. Eine gezielte Frage nach der Durchführung einer standardisierten multimodalen Schmerztherapie beantworten nur ein Schwerpunktkrankenhaus und zwei Krankenhäuser der Basisversorgung positiv. Invasive Verfahren werden häufiger angeboten als die multimodale Therapie.

Bei einem relativen Verlust trotz nominellen Zuwachses an Schmerzambulanzen besteht eine mehrschichtige Diskrepanz zwischen der Empfehlung der Österr. Schmerzgesellschaft und der Versorgungsrealität von chronischen SchmerzpatientInnen in Österreich. Es gilt, administrative und personelle Hindernisse zu überwinden, gleichzeitig das Interesse am Management chronischer SchmerzpatientInnen wieder unter der Kollegenschaft zu wecken, um diese PatientInnengruppe in Zukunft besser zu versorgen. Eine stärkere Unterstützung seitens der Gesundheitspolitik und eine wirkungsvollere Integration von Schmerzambulanzen in das Gesundheitssystem könnten dazu beitragen, die Versorgungssituation zu verbessern.

## Full-text entities

- **Diseases:** Pain (MESH:D010146), chronic pain (MESH:D059350), COVID-19 (MESH:D000086382)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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