# How will hybrid-DRGs (diagnosis related groups) change German urology? A survey and potential analysis

**Authors:** Philipp Reimold, Christer Groeben, Angelika Borkowetz, Nicole Eisenmenger, Frank König, Marianne Leitsmann, Ulrich Witzsch, Markus Müller, Markus Schöne, Daniela Schultz-Lampel, Margit Fisch, Peter Kollenbach, Andreas Schneider, Jens Westphal, Holger Borchers, Axel Belusa, Maurice Stephan Michel, Björn Volkmer, Johannes Huber

PMC · DOI: 10.1007/s00120-024-02515-z · Urologie (Heidelberg, Germany) · 2025-01-20

## TL;DR

This survey explores how hybrid-DRGs might impact German urology practices, showing mixed opinions and potential shifts toward outpatient procedures.

## Contribution

The study provides early insights and stakeholder perspectives on the practical implications of hybrid-DRGs in urology.

## Key findings

- Only 34% of operating urologists positively evaluated hybrid-DRGs, with 68% seeing no daily benefit.
- Ambulatory ureteroscopy rates could rise to 33% long-term, with hydrocelectomy already at 66% ambulatory.
- 51% expressed concerns about negative impacts on medical training.

## Abstract

Mit der Einführung der Hybrid-DRG („diagnosis related groups“) zum 01.01.2024 sollen Anreize geschaffen werden, bisher stationär erbrachte Leistungen in der Urologie, beispielsweise die Ureterorenoskopie (URS), ambulant durchzuführen und sektorengleich zu vergüten. Die Auswirkungen auf die Versorgungsrealität sind derzeit unklar.

Ziel der Umfrage war es, ein Stimmungsbild zur Einführung der Hybrid-DRG in der Urologie zu erfassen und erste praktische Erfahrungen sowie zukünftige Perspektiven zu beleuchten.

In einer deutschlandweiten Online-Umfrage im Zeitraum Mai bis Juli 2024 wurden 32 Fragen u. a. zur Patientenversorgung, Weiterbildung und weiteren Indikationen gestellt. Zudem wurde eine Einschätzung des ambulanten Potenzials für URS bei Harnleiter- und Nierensteinen sowie Hydrozelenresektionen erfragt.

Insgesamt beantworteten 364 Urologinnen und Urologen die Umfrage. 54,5 % waren niedergelassen, 45,5 % in Kliniken tätig. 91,1 % waren operativ aktiv. Das Konzept der Hybrid-DRG wurde von 34 % der operativ Tätigen positiv bewertet, jedoch sahen 68 % keine Erleichterung für den Alltag. 51 % äußerten Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen auf die Weiterbildung. Der Anteil der 2023 ambulant erbrachten URS lag bei 21 % (Harnleitersteine) und 11 % (Nierensteine) mit langfristigem Steigerungspotenzial von bis zu 33 %. Hydrozelenresektionen wurden bereits zu zwei Dritteln ambulant durchgeführt, und 74 % der Befragten hielten diesen Eingriff für in einer Hybrid-DRG abrechenbar.

Die Umfrage zeigt ein differenziertes Meinungsbild zu den Hybrid-DRG in der Urologie, jedoch umfasst die Stichprobe nur etwa 6 % der Urologen in Deutschland und Chefärztinnen und Chefärzte sind überrepräsentiert. Eine Wiederholung der Umfrage zu einem späteren Zeitpunkt wäre sinnvoll, um die Entwicklungen im praktischen Einsatz zu evaluieren.

Die Online-Version dieses Beitrags (10.1007/s00120-024-02515-z) enthält Zusatzmaterial.

## Full-text entities

- **Diseases:** hydrocele (MESH:D006848), kidney stones (MESH:D007669), ureteral stones (MESH:D014515)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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