# First fracture in patients with osteoporosis: How does the “fracture career” of our patients with osteoporosis begin?

**Authors:** Steffi S. I. Falk

PMC · DOI: 10.1007/s00113-025-01535-4 · Unfallchirurgie (Heidelberg, Germany) · 2025-01-31

## TL;DR

The study explores how the first fracture in osteoporosis patients leads to subsequent fractures, focusing on patterns and risk factors.

## Contribution

Identifies the initial fracture types that may signal the onset of osteoporotic fracture cascades in men and women.

## Key findings

- Distal radius fractures are most common as first fractures in women, indicating early osteoporosis diagnosis opportunities.
- Men more frequently experience hip fractures as first fractures, with fewer early warning signs of osteoporosis.
- 378 patients were indicated for osteoporosis therapy based on risk factors and fracture history.

## Abstract

Unter Berücksichtigung der Tatsachen, dass die erste osteoporotische Fraktur weitere nach sich zieht und die genauen Ursachen der typischen Frakturkaskade bisher noch ungeklärt sind, werfen sich die Fragen auf, an welchem Punkt diese Kaskade ihren Anfang nimmt und mit welcher Fraktur.

Über den Untersuchungszeitraum von 12 Monaten wurden alle Patienten mit einer Fraktur der langen Röhrenknochen konsekutiv gescreent. Alle Teilnehmer wurden hinsichtlich vorliegender Risikofaktoren (inkl. Vorfrakturen) gemäß gültiger DVO-Leitlinie befragt. Anhand der vorliegenden Risikofaktoren erfolgte die Berechnung des Frakturrisikos, auf dessen Basis die Diagnose und auch die Therapieindikation erfolgte.

Insgesamt konnten 613 Patienten in die Studie eingeschlossen werden. Hierunter bestand bei 378 Patienten die Indikation zur medikamentösen Osteoporosetherapie. In dieser Gruppe wurden 182 Vorfrakturen berichtet. Unter diesen Vorfrakturen war die distale Radiusfraktur mit 54 Patienten am häufigsten vertreten, gefolgt von den hüftgelenknahen Frakturen (n = 40) und proximalen Humerusfrakturen (n = 27). Bei einer Aufteilung der Daten nach Geschlecht zeigt sich erwartungsgemäß ein verändertes Bild. In Übereinstimmung mit den Inzidenzen lässt sich feststellen, dass Männer weniger distale Radiusfrakturen und dafür mehr hüftgelenknahe Frakturen aufweisen.

Die Ergebnisse legen nahe, dass für Frauen mit distaler Radiusfraktur eine gute Möglichkeit besteht, frühzeitig eine Diagnose und nachfolgend auch eine Therapie bezüglich der Osteoporose einzuleiten. Bei Männern hingegen manifestierten sich hüftgelenknahe Frakturen am häufigsten als Erstfrakturen, sodass durch Vorfrakturen kein frühzeitiger Hinweis auf das Vorliegen einer Osteoporose abgeleitet werden konnte.

## Linked entities

- **Diseases:** osteoporosis (MONDO:0005298)

## Full-text entities

- **Diseases:** osteoporotic fracture (MESH:D058866), hip (MESH:D025981), fractures of the proximal femur (MESH:D000092526), humerus (MESH:D006810), distal radius fracture (MESH:D000092503), fracture (MESH:D050723), osteoporosis (MESH:D010024)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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