# Forschung für die Praxis: Bullöse Autoimmundermatosen unter Immuncheckpoint‐Inhibitoren

**Authors:** Jasper N. Prüßmann, Wiebke Prüßmann, Christian D. Sadik

PMC · DOI: 10.1111/ddg.15638_g · 2025-04-08

## TL;DR

This paper discusses how immunotherapy drugs can cause a rare skin condition called bullous pemphigoid, highlighting the mechanisms and diagnostic approaches.

## Contribution

The paper provides insights into the connection between immunotherapy and bullous pemphigoid, emphasizing the role of PD-1 regulation in inflammation.

## Key findings

- Checkpoint inhibitors targeting PD-L1/PD-1 can cause bullous pemphigoid in 0.3% to 0.6% of patients.
- The prevalence of BP180 autoantibodies in healthy blood donors matches that in patients with irBP.
- Skin biopsies and immunofluorescence microscopy are recommended for diagnosing irAEs during immunotherapy.

## Abstract

Immuncheckpoint‐Rezeptoren und ‐Liganden wie das cytotoxic T‐lymphocyte‐associated Protein 4 (CTLA‐4), programmed death‐1 (PD‐1) und ligand‐1 (PD‐L1) werden sowohl auf Immun‐ als auch auf nicht‐Immunzellen in großem Umfang exprimiert und dienen der Feinabstimmung des Aktivierungsniveaus von Immunzellen, wodurch Immunreaktionen ermöglicht, verhindert oder beendet werden. Die Blockade von CTLA‐4, PD‐1 oder PD‐L1 durch Checkpoint‐Inhibitoren (CI) entfesselt Immunreaktionen und ist zu einer tragenden Säule bei der Behandlung verschiedener Krebsarten geworden. Die Induktion autoinflammatorischer, jedoch unspezifischer Gewebeschäden in verschiedenen Organen wird als immunbedingte unerwünschte Wirkung (immune related adverse event, irAE) bezeichnet, eine klassentypische Nebenwirkung der CI, die den Abbruch der Immuntherapie erfordern kann. Unter den häufig auftretenden Hautausschlägen können CI, die auf die PD‐L1/PD‐1‐Achse abzielen, bei etwa 0,3% bis 0,6% der behandelten Patienten das durch IgG‐Autoantikörper und Granulozyten hervorgerufene bullöse Pemphigoid (BP) auslösen. Die Pathogenese des BP erfordert eine komplexe zelluläre Entzündungsreaktion nach Bindung von Anti‐BP180‐Autoantikörpern an die dermo‐epidermale Junktion. Die Prävalenz von Autoantikörpern gegen BP180 bei gesunden Blutspendern von etwa 0,52% entspricht der Prävalenz von irBP bei behandelten Krebspatienten, was die potenzielle Bedeutung der PD‐1‐vermittelten Regulierung der Entzündungsreaktion im Gewebe beim spontanen BP unterstreicht. Wenn unter der Checkpoint‐Inhibitor‐Therapie Hautreaktionen auftreten, sollten Biopsien entnommen und durch histopathologische und direkte Immunfluoreszenzmikroskopie untersucht werden.

## Linked entities

- **Proteins:** CTLA4 (cytotoxic T-lymphocyte associated protein 4), PDCD1 (programmed cell death 1), CD274 (CD274 molecule), COL17A1 (collagen type XVII alpha 1 chain)

## Figures

1 figure with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11979560/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC11979560