# Evaluation of the Robert Koch Institute’s missions for COVID-19 outbreak investigations by local and state health authorities in Germany

**Authors:** Mario Martín-Sánchez, Claudia Siffczyk, Anna Loenenbach, Katja Kajikhina, Nadine Zeitlmann

PMC · DOI: 10.1007/s00103-025-04032-6 · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz · 2025-03-19

## TL;DR

This study evaluates how local and state health authorities in Germany used support from the Robert Koch Institute during the COVID-19 pandemic for outbreak investigations.

## Contribution

The paper provides insights into the practical use and perceived value of RKI support in outbreak investigations during the pandemic.

## Key findings

- Most authorities did not request RKI support due to lack of need or knowledge about the process.
- RKI teams were seen as helpful in answering epidemiological questions and were generally timely and satisfactory.
- There is a clear need for better information and training on the AHE process for local and state authorities.

## Abstract

Gemäß Infektionsschutzgesetz kann das Robert Koch-Institut (RKI) auf Amtshilfeersuchen (AHE) die Gesundheitsämter (GÄ) und Landesbehörden (LB) bei Ausbruchsuntersuchungen unterstützen. Während der COVID-19-Pandemie unterstützten RKI-Teams GÄ und LB bei ca. 50 Ausbruchsuntersuchungen (vor Ort oder virtuell). Gründe für oder gegen ein AHE sowie die Einschätzung stattgefundener RKI-Einsätze sollen erhoben und analysiert werden.

Im Zeitraum 09.03.2023–12.05.2023 stellte das RKI allen GÄ (n = 376) und LB (n = 16) den Link zu einer Online-Befragung zur Verfügung. Diese enthielt Fragen dazu, ob, wie oft und warum bzw. warum nicht ein AHE für ein RKI-Team gestellt wurde. Wenn ein Einsatz stattfand, wurde um eine Bewertung hinsichtlich Nützlichkeit, Rechtzeitigkeit, Zufriedenheit und des Arbeitsaufwandes gebeten.

146 Behörden (136 GÄ und 10 LB) nahmen teil; 21 (14 %) stellten mindestens ein AHE und gaben Feedback zu 22 Einsätzen vor Ort. Häufige Gründe für das Nichtstellen waren kein Bedarf (60 %, 56/94) und keine Erfahrungen mit (31 %, 29/34) oder Kenntnis zu AHE-Prozessen (29 %, 27/94). Die 22 Einsätze fanden zwischen Februar 2020 und September 2021 statt. Gründe für Unterstützungsanfragen waren fehlende fachliche Expertise (n = 18), personelle Ressourcen (n = 13) oder politischer/öffentlicher Druck (n = 12). Größter Nutzen der Einsätze war die Beantwortung epidemiologischer Fragestellungen (n = 18). Bei 20 Einsätzen waren die Behörden mit dem Einsatz zufrieden; bei 19 war das RKI-Team rechtzeitig vor Ort. Die Mehrarbeit für die amtshilfeersuchenden Behörden wurde als angemessen bewertet.

GÄ und LB bewerteten die RKI-Einsätze positiv. Bezüglich der AHE-Prozesse zeigte sich Informationsbedarf, der Schulungen und Bereitstellung von Informationsmaterial durch das RKI einschloss.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-025-04032-6) enthalten.

## Linked entities

- **Diseases:** COVID-19 (MONDO:0100096)

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- **Diseases:** Infection (MESH:D007239), COVID-19 (MESH:D000086382)

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