# Use of strongly acting sustained-release opioids in pediatrics: Pitfalls and solutions for morphine and hydromorphone

**Authors:** Franziska Zimbelmann, Sarah Flaute, Melanie Deipenbrock, Elvira Ahlke, Georg Hempel, Margit Baumann-Köhler

PMC · DOI: 10.1007/s00482-023-00775-w · 2024-01-03

## TL;DR

This paper explores safe methods to use long-acting opioids like morphine and hydromorphone in children, especially after a key product was discontinued.

## Contribution

The study introduces a safe and practical method for preparing low-dose sustained-release opioid formulations for pediatric use.

## Key findings

- A method was developed to create low-dose formulations of sustained-release morphine sulfate and hydromorphon hydrochloride.
- The formulations met the European Pharmacopoeia requirements for content uniformity.
- Pellets could be administered through gastric tubes using a syringe technique in ex-vivo tests.

## Abstract

In der Pädiatrie bedarf es zur adäquaten Therapie mit stark wirksamen Opioiden für viele Patienten der Gabe von retardierten Präparaten. Dabei stellen die Dosierbarkeit und Sondierbarkeit die Versorger vor eine große Hürde, insbesondere nachdem die Firma Mundipharma GmbH die Produktion und den Vertrieb des für diese Zwecke in der Pädiatrie bewährten Präparats MST®-Retardgranulat 2019 eingestellt hat. Ziel der Untersuchungen war es, ein sicheres Dosisteilungsverfahren von auf dem Markt erhältlichen und sondierbaren retardierten Opioidpräparaten zu erarbeiten, insbesondere für die Anwendung in der Pädiatrie, welche einen Niedrigdosisbereich benötigt.

Aus je einem ausgewählten retardierten Morphin- und Hydromorphonpräparat wurden durch Öffnen der Kapseln und Abwiegen der retardierten Pellets Abfüllungen mit niedrigen Dosierungen hergestellt. Anschließend wurde zur Beurteilung der Dosisteilung der Arzneistoffgehalt jeder Abfüllung mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie(HPLC)-Analytik bestimmt. Weiterhin wurde die Sondierbarkeit der Pellets über gastrointestinale Sonden (Charrière Ch 8–Ch 10) in einem Ex-vivo-Versuch untersucht.

Die Untersuchungen zeigten ein praktikables Verfahren zur Rezepturherstellung niedrig dosierter Abfüllungen von retardiertem Morphinsulfat bzw. Hydromorphonhydrochlorid (Hydromorphon-HCl). Die Abfüllungen entsprechen der vom Europäischen Arzneibuch (EuAB) vorgeschriebenen Prüfung auf Gleichförmigkeit des Gehalts einzeldosierter Arzneiformen. Weiterhin passierten die Pellets mittels Spritzenapplikationstechnik im Ex-vivo-Versuch Sonden mit Ch 8 (Morphinsulfat) und Ch 10 (Hydromorphon-HCl).

Das Verfahren kann als sicher angesehen werden und bietet somit eine Möglichkeit, in der Pädiatrie retardierte stark wirksame Opioide zur oralen Applikation und Applikation per Sonde im „off label use“ einzusetzen.

## Linked entities

- **Chemicals:** morphine (PubChem CID 5288826), hydromorphone (PubChem CID 5284570), morphine sulfate (PubChem CID 5288826), hydromorphon hydrochloride (PubChem CID 5462347)

## Full-text entities

- **Chemicals:** Ch 10 (-), morphine (MESH:D009020), hydromorphone (MESH:D004091)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Figures

7 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11937226/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC11937226