# Temporary postoperative care with the bone conduction hearing system ADHEAR©: A prospective study on 76 patients

**Authors:** C. Dreyer, Z. Ahmad, Matthias Tisch, E. Goldberg-Bockhorn

PMC · DOI: 10.1007/s00106-025-01548-w · Hno · 2025-03-11

## TL;DR

A study shows that using the ADHEAR© bone conduction hearing system temporarily after ear surgery improves hearing and communication for most patients.

## Contribution

This is the first prospective study to evaluate the subjective and audiologic benefits of the ADHEAR© system in postoperative care.

## Key findings

- 92% of patients found the hearing aid useful during the tamponade period.
- Patients with persistent conductive hearing loss showed a 25% improvement in speech understanding.
- 79% of patients would use the ADHEAR© again in future surgeries.

## Abstract

Im Rahmen von ohrchirurgischen Eingriffen kommt es durch die Tamponade zu einer vorübergehenden Schallleitungsschwerhörigkeit mit Einschränkung der Kommunikation. Diese kann durch eine unzureichende Hörverbesserung oder prolongierte Wundheilungsphase bis zum Folgeeingriff („second look“, Revision) fortbestehen.

Die vorliegende prospektive Studie untersucht den subjektiven und audiologischen Nutzen einer temporären Versorgung mit einem Knochenleitungshörgerät bei ohrchirurgisch versorgten Patienten.

Für die Dauer der Tamponade wurden Patienten nach Ohrchirurgie mit dem Knochenleitungshörsystem ADHEAR© (Fa. MED-EL, Innsbruck, Österreich) versorgt. Anhand eines selbst entwickelten Fragebogens wurde die subjektive Zufriedenheit mit dem System erfasst. Neben den prä- und postoperativen Hörschwellen wurde nach Detamponade das Sprachverstehen in Ruhe mit und ohne Hörhilfe gemessen, um den Effekt der Versorgung auch nach der Detamponade bei Patienten mit anhaltender Schallleitungsschwerhörigkeit zu zeigen.

Es wurden 76 Patienten getestet. 92 % der Patienten bewerteten die Hörhilfe während der Tamponade als nützlich. Mehr als 60 % stuften die Klangqualität als natürlich ein. 79 % bestätigten, das ADHEAR© bei einer erneuten Operation wieder tragen zu wollen. Nach Entfernung der Tamponade lag die Schallleitungskomponente bei 66 % der Patienten bereits bei < 10 dB. Durchschnittlich verbesserte sich das Sprachverstehen bei allen Patienten um 14 %, wobei die Patienten mit einer persistierenden Schallleitungskomponente ≥ 10 dB (n = 26) die größte Verbesserung um durchschnittlich 25 % erzielten.

Die Ergebnisse der Studie zeigen den subjektiven und audiologischen Nutzen einer passageren Versorgung mit einem Klebehörgerät zur Überbrückung der Schallleitungsstörung nach Ohrchirurgie. Insbesondere bei persistierender Schallleitungsschwerhörigkeit könnte die Weiterversorgung mit dem ADHEAR© bis zur endgültigen Versorgung („second look“, Abschluss der Wundheilung, Revisionsoperation) Vorteile bieten.

Die Online-Version dieses Beitrags (10.1007/s00106-025-01548-w) enthält Tab. S1.

## Full-text entities

- **Diseases:** conductive hearing loss (MESH:D006314), tamponade (MESH:D002305), impairment of communication (MESH:D003147)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

_Full body text omitted from this summary view._ Fetch the complete paper as Markdown: https://tomesphere.com/paper/PMC11926046/full.md

## Figures

7 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11926046/full.md

## References

1 references — full list in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11926046/full.md

---
Source: https://tomesphere.com/paper/PMC11926046