# Mechanisms of action of antidepressive pharmacotherapy: brain and mind—body and environment

**Authors:** Moritz Spangemacher, Jonathan Reinwald, Hana Adolphi, Laura Kärtner, Lea J. Mertens, Christian N. Schmitz, Gerhard Gründer

PMC · DOI: 10.1007/s00115-024-01786-3 · 2025-01-16

## TL;DR

This paper explores how antidepressants work by considering both brain mechanisms and external factors like the body and environment.

## Contribution

The paper proposes that traditional and new antidepressants may share similar mechanisms involving neuroplasticity and emotional processing.

## Key findings

- Both classic and newer antidepressants may promote long-term neuroplasticity and molecular cascades.
- Most antidepressants improve negative emotional processing biases.
- Extrapharmakological factors like environment and body are essential for antidepressant efficacy.

## Abstract

Neue antidepressive Substanzen stellen die Erklärungsansätze zu Wirkmechanismen der traditionellen Psychopharmakologie vor Herausforderungen.

Was könnten gemeinsame Effekte der verschiedenen Antidepressiva sein und welche Rolle spielen dabei jeweils extrapharmakologische Faktoren wie Körper und Umwelt?

Die verfügbare Literatur über klinische und präklinische Daten zu vermuteten gemeinsamen Wirkfaktoren von serotonergen Psychedelika, (Es‑)Ketamin, monoaminergen Antidepressiva und Zuranolon wird dargestellt und der Einfluss von Kontextfaktoren auf die jeweiligen Wirkmechanismen diskutiert.

Es deutet vieles darauf hin, dass klassischere und neuere pharmakologische Ansätze der Depressionsbehandlung ähnliche Wirkmechanismen teilen könnten. Diese Mechanismen begünstigen langfristige Neuroplastizität, die nachgeschaltete molekulare Kaskaden auslösen können und vice versa. Darüber hinaus wurde für die meisten antidepressiven Substanzen auch eine Verbesserung der negativen Verzerrung in der emotionalen Verarbeitung nachgewiesen. Der Einfluss extrapharmakologischer Faktoren scheint notwendig zu sein, damit die biopsychologischen Veränderungen antidepressiv wirksam sein können.

Anstatt Faktoren wie Umwelt, Körper und soziale Interaktionen zu den Placeboeffekten zu zählen, sollten sie als essenzieller Baustein der antidepressiven Wirkung geprüft und in der klinischen Versorgung mitbedacht werden.

## Linked entities

- **Diseases:** Depression (MONDO:0002050)

## Full-text entities

- **Diseases:** depression (MESH:D003866)

## Figures

2 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11876238/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC11876238