# How to overcome barriers to care with digital health applications (DiGA)? A review of the patient pathway for unipolar depression

**Authors:** Brit S. Schneider, Florian Koerber, Cordula C. J. Kreuzenbeck, Sophie Brenner

PMC · DOI: 10.1007/s00103-024-04007-z · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz · 2025-02-03

## TL;DR

This paper reviews barriers to using digital health apps for treating unipolar depression in Germany and suggests ways to improve access and usage.

## Contribution

The paper introduces a structured patient pathway framework to identify and address barriers specific to digital health app adoption for depression.

## Key findings

- Lack of knowledge and trust in digital health apps hinders their adoption during the decision phase.
- Data privacy concerns and bureaucracy limit access to digital therapies.
- Poor usability and low adherence reduce the effectiveness of digital health apps during usage.

## Abstract

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können eine wichtige Rolle bei der Behandlung von unipolarer Depression spielen. In Deutschland ist der Bedarf hoch, jedoch nutzen weniger als 1 % der Patienten DiGA, was auf bestehende Hürden hinweist. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Zugangs- und Nutzungshürden auf dem Patientenpfad und diskutiert Lösungsansätze, um die Verbreitung und Nutzung digitaler Therapien zu verbessern.

Basierend auf der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Unipolare Depression (2022) wurde ein Patientenpfad mit den Phasen „Entscheidung“, „Zugang“ und „Nutzung“ entwickelt. Anhand dieser Struktur wurden auf Basis aktueller Literatur bestehende Versorgungshürden identifiziert sowie Lösungsansätze abgeleitet. Die narrative Übersicht zeigt, dass verschiedene Faktoren den effektiven Einsatz von DiGA beeinträchtigen. In der Entscheidungsphase sind mangelndes Wissen über DiGA und fehlendes Vertrauen in ihre Wirksamkeit zentrale Herausforderungen. In der Zugangsphase stellen Datenschutzbedenken und bürokratische Hürden wesentliche Barrieren dar. Während der Nutzungsphase führen Schwierigkeiten bei der Anwendung und eine geringe Adhärenz zu einer eingeschränkten Wirksamkeit.

Um diese Hürden zu überwinden, werden mehrere Lösungsansätze vorgeschlagen. Eine umfassende Aufklärung über die Wirksamkeit digitaler Therapien könnte das Vertrauen in DiGA stärken. Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit und eine stärkere Einbindung von Behandelnden könnten die Akzeptanz und Adhärenz erhöhen. Zudem könnten gezielte Schulungen für Fachkräfte und Patienten die Nutzung von DiGA fördern. Diese Erkenntnisse sind auch für andere Anwendungsbereiche digitaler Therapien relevant.

## Linked entities

- **Diseases:** unipolar depression (MONDO:0002009)

## Full-text entities

- **Diseases:** Unipolar Depression (MESH:D003866)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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