# Fillet flap transfer as alternative to conventional lower limb amputation

**Authors:** L. Harnoncourt, C. Gstoettner, L. Pflaum, G. Laengle, O. C. Aszmann

PMC · DOI: 10.1007/s00113-024-01460-y · Unfallchirurgie (Heidelberg, Germany) · 2024-07-10

## TL;DR

This paper explores using fillet flap transfer as an alternative to traditional lower limb amputation to improve prosthetic outcomes.

## Contribution

The paper introduces the use of fillet flaps as a novel surgical approach to optimize amputation stump conditions for prosthetics.

## Key findings

- Fillet flap transfer offers benefits like stump load-bearing and prevention of nerve pain.
- The technique can be applied proximally or distally to the knee joint if the heel region is intact.
- Incorporating bone in the transfer requires individual patient evaluation for optimal results.

## Abstract

Die prothetische Versorgung nach einer Amputation der unteren Extremität geht mit einigen Herausforderungen einher. Skeletale Stumpf-Prothesen-Schnittstellen und selektive Nerventransfers können diese teilweise bewältigen, bringen jedoch auch Einschränkungen, die die Notwendigkeit neuer Ansätze unterstreichen, mit sich. Hier kann das Konzept der sog. Ersatzteilchirurgie mit der Nutzung von Filetlappen eine wichtige Rolle spielen.

Übersicht über die klassischen prothesenassoziierten Beschwerden, Vor- und Nachteile von Versorgungsstrategien sowie Präsentation alternativer chirurgischer Konzepte.

Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche unter Berücksichtigung eigener Erfahrungen und Ansichten bezüglich Vor- und Nachteilen der chirurgischen Versorgungsmöglichkeiten. Zusätzlich wird ein klinischer Patientenfall vorgestellt.

Der Transfer der Fußsohle als Filetlappen in die Belastungszone des Amputationsstumpfes geht mit einer Vielzahl von Vorzügen wie Endbelastbarkeit des Stumpfes, Vorbeugen von Nervenschmerzen, erhaltener Sensibilität und Bewahren des Körperbilds einher. Die Technik kann bei Amputationen sowohl proximal wie auch distal des Kniegelenks eingesetzt werden, vorausgesetzt, dass die Fersenregion nicht beeinträchtigt ist. Die Frage, ob Anteile des Knochens in den Transfer einbezogen werden soll, ist bei jedem Patienten individuell zu evaluieren. Dieser Ansatz ermöglicht die Optimierung des Amputationsstumpfes für die nachfolgende prothetische Versorgung der Patienten.

## Full-text entities

- **Diseases:** neuralgia (MESH:D009437)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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