# Pulsed DPOAEs in serial measurements: Combined analysis paradigm of simultaneously occurring changes in hearing thresholds and DPOAEs. German version

**Authors:** Katharina Bader, Dennis Zelle, Anthony W. Gummer, Ernst Dalhoff

PMC · DOI: 10.1007/s00106-024-01477-0 · Hno · 2024-05-27

## TL;DR

The paper introduces a new method combining hearing threshold and DPOAE measurements to improve the detection of cochlear damage.

## Contribution

A novel combined analysis paradigm using LEDPT, LDP, and LTA is proposed to enhance the reliability of detecting cochlear pathologies.

## Key findings

- Combining LEDPT, LDP, and LTA reduced test-retest variability from 3.2 dB to 2.0 dB.
- The combined method is expected to improve sensitivity and specificity in detecting outer hair cell changes.
- Nonlinear mathematical fitting of DPOAE amplitudes enabled accurate LEDPT estimation.

## Abstract

Bisher gibt es keinen Konsens darüber, wie Ototoxizität in Verlaufsmessungen standardisiert zu erfassen ist. Für die Diagnostik von Schädigungen des cochleären Verstärkers sind Messverfahren notwendig, die eine möglichst hohe Test-Retest-Zuverlässigkeit und eine hohe Aussagekraft hinsichtlich persistierender Schädigungen aufweisen. Hörschwellenschätzungen auf der Grundlage von Kurzpuls-DPOAE-Pegelkarten („estimated distortion-product thresholds“, LEDPT) berücksichtigen individuell optimale DPOAE-Anregungspegel und erlauben eine zuverlässige quantitative Schätzung des cochleär bedingten Hörverlusts.

Hörschwellen wurden mithilfe von LEDPT objektiv geschätzt und mit einer modifizierten Békésy-Tracking-Audiometrie (LTA) subjektiv erfasst. Die Messungen wurden siebenmal innerhalb von drei Monaten bei 14 Frequenzen (f2 = 1–14 kHz) in 20 Ohren (PTA4 (0,5–4 kHz) < 20 dB HL) durchgeführt. Die Rekonstruktion des DPOAE-Wachstumsverhaltens in Abhängigkeit von den Anregungspegeln L1,L2 erfolgte auf der Grundlage von 21 DPOAE-Amplituden und ermöglichte mithilfe einer numerischen Anpassung einer nichtlinearen mathematischen Funktion die Berechnung eines LEDPT für jede Anregungsfrequenz. Für die gleichzeitige kombinierte Betrachtung wurden Verteilungen der Hörschwellen (LTA, LEDPT), der DPOAE-Pegel (LDP) und Kombinationen davon ermittelt.

Einzeln betrachtet wiesen LTA und LEDPT jeweils eine Test-Retest-Zuverlässigkeit mit einem Median der absoluten Differenzen (AD) von 3,2 dB bzw. 3,3 dB auf, der sich durch Anwendung eines kombinierten Analyseparadigmas aus LEDPT, LDP und LTA auf 2,0 dB signifikant reduzieren ließ.

Es ist zu erwarten, dass ein auf einer Kombination von LEDPT, überschwelligen LDP, und feinstrukturreduzierter LTA basierendes Analyseparadigma eine höhere Güte (Sensitivität und Spezifität) des Tests erzielt, um pathologische oder auch regenerative Veränderungen der äußeren Haarsinneszellen zuverlässig zu detektieren.

## Full-text entities

- **Diseases:** ototoxicity (MESH:D006311), hearing loss (MESH:D034381)
- **Chemicals:** LDP (-)

## Full text

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## Figures

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## References

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