# Sarcopenia, physical activity and sedentary behavior among nursing home residents in Germany

**Authors:** Daniel Haigis, Silas Wagner, Rebekka Pomiersky, Leon Matting, Lea-Sofie Hahn, Gerhard W. Eschweiler, Ansgar Thiel, Annika Frahsa, Gorden Sudeck, Andreas M. Nieß

PMC · DOI: 10.1007/s00391-023-02275-z · 2024-01-26

## TL;DR

This study examines physical activity and sedentary behavior differences among nursing home residents in Germany with and without sarcopenia.

## Contribution

The study identifies specific physical activity and sedentary behavior patterns linked to sarcopenia severity in nursing home residents.

## Key findings

- Residents without sarcopenia had higher step counts and lower sedentary time compared to those with possible or confirmed sarcopenia.
- Significant differences in steps and sedentary behavior were observed between sarcopenia groups.
- Increasing steps and reducing sedentary time may help prevent or treat sarcopenia in nursing homes.

## Abstract

Bewohnende in Pflegeheimen (PH) weisen eine hohe Prävalenz des muskuloskeletalen Syndroms Sarkopenie auf und erreichen häufig nicht die aktuellen Empfehlungen für körperliche Aktivität (kA).

Ziel dieser Studie ist die Identifizierung der Unterschiede in Bezug auf kA und sedentäres Verhalten (sV) von sarkopenen Bewohnenden im Vergleich zu nichtsarkopenen und präsarkopenen Bewohnenden.

Die Sarkopeniequantifizierung wurde bei 63 Bewohnenden aus PH in Baden-Württemberg (DE) anhand der Vorgaben der European Working Group on Sarcopenia in Older People 2 durchgeführt. Untersucht wurden strukturierte Aktivitätseinheiten (sAE/Woche), akzelerometrisch erfasste kA (Schritte/Tag) und prozentuales sV (sV%/Tag). Die Gruppenvergleiche wurden mithilfe des Kruskal-Wallis-Tests und des Dunn-Bonferroni-Post-hoc-Tests ermittelt.

Signifikante Unterschiede zeigten sich für Schritte (p = 0,005) und sV% (p = 0,019). Darüber hinaus zeigten die Schritte signifikante Ergebnisse im Vergleich der Gruppen „keine Sarkopenie“ (2824,4 [423–14275]) und „mögliche Sarkopenie“ (1703,9 [118–5663]) bzw. „bestätigte/schwere Sarkopenie“ (1571,2 [240–2392]) (beide p = 0,022; |r| = 0,34). Das sV% zeigte signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen „keine Sarkopenie“ (87,9 % [69,1–94,3]) und „mögliche Sarkopenie“ (91,7 % [80,4–98,5]) (p = 0,018; |r| = 0,35).

Nichtsarkopene Bewohnende weisen im Vergleich zu präsarkopenen und sarkopenen Bewohnenden eine höhere Schrittzahl und niedrigeres sV% auf. Die Erhöhung der Schrittzahl, die Verringerung des sV% und Förderung von Alltagsaktivitäten können für die Prävention und Behandlung der Sarkopenie im Setting PH beitragen.

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00391-023-02275-z) enthalten.

## Full-text entities

- **Diseases:** Sarcopenia (MESH:D055948)

## Figures

3 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11315749/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC11315749