# Sleep behavior after reverse shoulder replacement in comparison to a healthy control group: An exploratory cross-sectional study

**Authors:** Melanie Manser, Vilijam Zdravkovic, Eliane Traber, Daniel Erlacher, Bernhard Jost

PMC · DOI: 10.1007/s00132-024-04487-6 · 2024-03-22

## TL;DR

This study compares sleep patterns of people who had reverse shoulder replacement surgery to healthy individuals, finding no significant differences in sleep quality but noting a tendency to sleep on the back.

## Contribution

The study explores objective sleep parameters after reverse shoulder replacement surgery, revealing insights into sleep behavior and potential implications for sleep disorders.

## Key findings

- No significant differences in objective sleep parameters were found between the RTSA group and the healthy control group.
- The RTSA group showed a tendency to sleep more on their back, which may be linked to breathing-related sleep disturbances.
- Sleep efficiency was nearly identical between the two groups.

## Abstract

Personen mit Schulterpathologien berichten häufig über Schlafprobleme. Die Verbesserung der Schlafqualität ist ein Behandlungsziel der Schulterendoprothetik. Bisher ist unklar, ob veränderte Anatomie und Biomechanik bei inversen Schultertotalprothesen die Schlafqualität längerfristig beeinflussen. Zu einer zuverlässigen Einschätzung führt nebst subjektiver Bewertung die Erhebung von objektiven Schlafparametern. Mithilfe der Aktigraphie werden Körperbewegungen registriert und in aktive und inaktive Phasen eingeteilt. Dank der validen Übereinstimmung mit Wach- und Schlafphasen gelingt die Berechnung der objektiven Schlafparameter.

Ziele der Studie waren zu untersuchen, ob sich objektive Schlafparameter bei Personen mit inverser Schultertotalprothese („reverse total shoulder arthroplasty“ [RTSA]) ab einem Jahr postoperativ im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe unterscheiden und was die Gründe dafür sind.

Die vorliegende Arbeit ist eine explorative Querschnittsstudie mit einem Messzeitpunkt. 29 Studienteilnehmende (15 RTSA-Gruppe, 14 Kontrollgruppe) erhoben während 7 Nächten mithilfe der Aktigraphie objektive Schlafparameter und Daten zur Körperlage. Der Mann-Whitney-U-Test wurde für den Mittelwertvergleich der Schlafparameter verwendet. Gründe für die Wachphasen wurden explorativ untersucht.

Die Gruppen zeigten bei allen objektiven Schlafparametern keine signifikanten Unterschiede mit einer nahezu identischen Schlafeffizienz (p = 0,978). Die RTSA-Gruppe lag zu 11 % auf der operierten Seite und zu 65 % auf dem Rücken. Dies ist im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 45 % Rückenlage knapp über dem Signifikanzniveau (p = 0,056). Das vermehrte Einnehmen der Rückenlage könnte atembezogene Schlafstörungen fördern und bedarf weiterer Forschung.

## Full-text entities

- **Diseases:** shoulder arthroplasty (MESH:D000070599), sleep problems (MESH:D012893), sleep apnoea (MESH:D012891)

## Figures

7 figures with captions in the complete paper: https://tomesphere.com/paper/PMC11142947/full.md

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Source: https://tomesphere.com/paper/PMC11142947