# Recent developments in acute kidney injury: Definition, biomarkers, subphenotypes, and management

**Authors:** Timo Mayerhöfer, Fabian Perschinka, Michael Joannidis

PMC · DOI: 10.1007/s00063-024-01142-y · Medizinische Klinik, Intensivmedizin Und Notfallmedizin · 2024-04-29

## TL;DR

This paper discusses recent advances in defining and managing acute kidney injury, including new biomarkers and treatment strategies.

## Contribution

The paper introduces a new AKI definition including a subclinical stage and highlights the potential of biomarkers and risk stratification in improving outcomes.

## Key findings

- A new AKI stage (1S) based on biomarkers is associated with worse outcomes even before meeting traditional criteria.
- Risk stratification using biomarkers and KDIGO bundle implementation can reduce moderate and severe AKI rates.
- Early initiation of renal replacement therapy does not provide benefits, but delayed initiation may be harmful.

## Abstract

Die akute Nierenschädigung (AKI) ist v. a. bei kritisch kranken Patient:innen ein häufiges Problem, das mit einer deutlich erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht. Definiert ist die AKI seit 2012 nach den Leitlinien der Initiative Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO). Da mittlerweile einige Biomarker verfügbar sind, die nützliche klinische Informationen liefern können, wurde von einer Expert:innen-Gruppe der Acute Disease Quality Initiative (ADQI) eine neue Definition unter Einbeziehung eines neuen Stadiums 1S vorgeschlagen. In diesem Stadium sind die klassischen AKI-Kriterien noch nicht erfüllt, jedoch Biomarker im Sinne eines subklinischen AKI bereits positiv, was wiederum – unabhängig vom gewählten Biomarker – bereits mit einem schlechteren Outcome assoziiert ist. In der PrevAKI- und PrevAKI-Multicenter-Studie konnte zudem gezeigt werden, dass durch eine Risikoeinstufung mithilfe eines Biomarkers und eine daran geschaltete konsequente Umsetzung des sog. KDIGO-Bündels (in der Hochrisikogruppe) die Rate an moderater und schwerer AKI reduziert werden kann. Im Bereich der Therapie steht mangels erfolgreicher klinischer Studien weiterhin das konservative Management im Vordergrund. Hier ist v. a. eine Optimierung der Hämodynamik sowie ein individuelles (eher restriktives) Flüssigkeitsmanagement zu nennen. Im Bereich der Nierenersatztherapie hat die STARRT-AKI-Studie gezeigt, dass ein beschleunigter Beginn keine Vorteile bringt. Ein zu langes Hinauszögern könnte für die Patient:innen jedoch mit einem potenziellen Schaden verbunden sein, wie in der AKIKI2-Studie gezeigt wurde. Inwiefern auch bei der AKI künstliche Intelligenz in Zukunft eine Rolle spielt, bei Therapieentscheidungen unterstützen und somit auch das Outcome von AKI-Patient:innen verbessern kann, muss noch in prospektiven Studien gezeigt werden.

## Linked entities

- **Diseases:** acute kidney injury (MONDO:0002492)

## Full-text entities

- **Diseases:** Acute Disease (MESH:D000208), Kidney Disease (MESH:D007674), AKI (MESH:D058186), critically ill (MESH:D016638)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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## Figures

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## References

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