# Endoscopic endonasal anterior skull base surgery: Presentation of a monocentric entity profile

**Authors:** Lisa Schmitz, Christian S. Betz, Katharina Stölzel

PMC · DOI: 10.1007/s00106-024-01438-7 · Hno · 2024-02-23

## TL;DR

This paper presents a retrospective analysis of endoscopic endonasal surgeries for anterior skull base pathologies, highlighting their effectiveness and outcomes.

## Contribution

The study provides a monocentric profile of endoscopic endonasal anterior skull base surgeries and their therapeutic outcomes.

## Key findings

- 94% of cases achieved the preoperative surgical goals, such as biopsy or defect closure.
- 4 cases experienced complications of grade III or higher according to the Clavien-Dindo classification.
- All five diagnosed olfactory neuroblastomas were successfully treated endoscopically.

## Abstract

Die erweiterte endonasal-endoskopische Chirurgie („extended endoscopic endonasal surgery“, EEES) ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung diverser pathologischer Veränderungen der vorderen Schädelbasis. Neben einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität der betroffenen Patiente:innen und einem geringeren Komplikationsprofil als bei der offenen Schädelbasischirurgie sind die therapeutischen Ergebnisse bei richtiger Indikationsstellung vergleichbar.

Es erfolgte eine retrospektive Datenerhebung aller endonasal-endoskopischen Schädelbasiseingriffe, die im Zeitraum von Juni 2018 bis November 2022 am universitären Schädelbasiszentrum Hamburg unter Führung der Klinik für Hals‑, Nasen- und Ohrenheilkunde durchgeführt wurden.

Insgesamt 50 Fälle wurden identifiziert. Dabei handelte es sich in 56 % (28/50) um maligne Tumoren, in 24 % (12/50) um benigne pathologische Veränderungen mit direkter Schädelbasisbeteiligung sowie in 20 % (10/50) um anteriore Schädelbasisdefekte mit Rhinoliquorrhö. In 94 % (47/50) der Fälle konnte das präoperativ gesteckte Ziel des Eingriffs (repräsentative Biopsie, vollständige Resektion, Verschluss des Schädelbasisdefekts) erreicht werden. Komplikationen vom Grad III oder höher nach Clavien-Dindo traten in 4/50 Fällen auf. Im Beobachtungszeitraum wurden n = 5 Olfaktoriusneuroblastome diagnostiziert, von denen alle ausschließlich und erfolgreich endoskopisch operiert wurden.

In den vergangenen Jahren hat sich das Spektrum der endoskopisch resezierbaren pathologischen Veränderungen der anterioren Schädelbasis stetig erweitert. Insbesondere mittellinienbezogene Tumoren wie das Olfaktoriusneuroblastom oder iatrogene/idiopathische Schädelbasisdefekte mit Liquorrhö werden mit sehr guten Ergebnissen vollständig endoskopisch therapiert. Nichtsdestotrotz ergeben sich auch Limitationen für diese Technik. Aufgrund der hohen Varianz des Umfangs frontobasaler Eingriffe, der Ausdehnung und der komplexen Anatomie sowie der sich überschneidenden Zuständigkeiten der Fachdisziplinen ist die Etablierung von zertifizierten Schädelbasiszentren und die Bündelung der frontobasalen Chirurgie an diesen Zentren von hoher Relevanz für die Qualitätssicherung.

Die Online-Version dieses Beitrags (10.1007/s00106-024-01438-7) enthält ergänzendes Videomaterial.

## Full-text entities

- **Diseases:** olfactory neuroblastoma (MESH:D018304), -related tumors (MESH:D000072716), Base (MESH:D019292), Skull (MESH:D012888), malignant (MESH:D009369), Complications (MESH:D008107), cerebrospinal fluid rhinorrhea (MESH:D002559)
- **Species:** Homo sapiens (human, species) [taxon 9606]

## Full text

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